Lufthansa will Beschäftigung nach Coronakrise ausbauen

Airline-Gruppe plant mehrere tausend Neueinstellungen in diesem Jahr

Lufthansa will Beschäftigung nach Coronakrise ausbauen

Lufthansa will Beschäftigung nach Coronakrise ausbauen

Die AUA-Mutter Lufthansa fährt nach massivem Personalabbau in der Coronakrise angesichts der Erholung des Flugverkehrs die Beschäftigung wieder hoch. Die Airline-Gruppe plane heuer mehrere tausend Neueinstellungen, um der deutlich steigenden Nachfrage gerecht zu werden, erklärte das Unternehmen in nachträglich veröffentlichten Antworten auf Fragen bei der Hauptversammlung am Dienstag.

"Das Vorkrisenniveau wird sie aber nach aktueller Planung in den nächsten Jahren nicht erreichen", hieß es weiter. Der Konzern hatte die Belegschaft wegen der Pandemie weltweit um mehr als 30.000 auf gut 100.000 Arbeitsplätze abgebaut. Im laufenden Jahr solle es keine wesentlichen Belastungen durch Restrukturierungen, also Kosten eines sozialverträglichen Personalabbaus geben.

Lufthansa-Chef Carsten Spohr hält eine Erholung bei Passagierflügen auf das Vorkrisenniveau von 2019 schon vor Mitte des Jahrzehnts für möglich. Es sei angesichts der zurzeit stark steigenden Nachfrage möglich, dass die bisherige Prognose zu vorsichtig sei.

Zu der für nächstes Jahr anvisierten Trennung von einem Minderheitenanteil an der Wartungstochter Lufthansa Technik erklärte die Lufthansa, kursierende Bewertungen des Unternehmens zwischen 4 und 8 Mrd. Euro seien nicht repräsentativ. Eine eigene Schätzung des Werts gab das Management nicht ab. Das internationale Cateringgeschäft LSG will der MDAX-Konzern vollständig verkaufen - "sobald der volle Wert der Unternehmung realisiert werden kann". Die Höhe künftiger Angebote sei vor allem von der weiteren Erholung der Luftfahrt abhängig.

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