Linzer Installateur Small legt Millionenpleite hin

Linzer Installateur Small legt Millionenpleite hin

Linz. Das Landesgericht Linz hat am Mittwoch über die Firma Small Wärme-, Klima- und Sanitäranlagen GmbH ein Sanierungsverfahren ohne Eigenverwaltung eröffnet.

Laut Gläubigerschutzverbande KSV 1870 belaufen sich die Schulden auf 14,6 Mio. Euro, 126 Mitarbeitern und an die 240 Gläubiger sind betroffen. Es sei laut KSV das bisher größte Insolvenzverfahren in Oberösterreich in diesem Jahr.

Als Grund für die Pleite wurden pandemiebedingte Ausfälle in Montageteams genannt, die für das Unternehmen zu finanziellem Mehraufwand geführt hätten. Um zugesagte Zeitpläne von Projekten zu halten, musste zusätzliches Leasing-Personal eingestellt werden. Zudem hätten sich vereinbarte Fixpreise negativ auf die Ertragslage des Installateurunternehmens ausgewirkt. Kostensteigerungen konnten offenbar nicht in entsprechendem Ausmaß an die Auftraggeber weitergegeben werden. Um Pönalen zu vermeiden, seien vor allem in der Corona-Welle Anfang 2022 hohe externe Kosten in Kauf genommen worden, informierten die Kreditschützer.

Fortführung geplant

Es ist geplant, das Unternehmen fortzuführen und zu sanieren. Small hat seine Zentrale in Linz und in Wien eine Zweigstelle. Die Ursprünge gehen zurück auf das Jahr 1879, als es von David Small in Wien gegründet wurde.

Der mit dem Antrag auf Insolvenzeröffnung vorgelegte Sanierungsplan sieht eine Quote von 20 Prozent - zahlbar binnen zwei Jahren - vor. Diese soll aus dem laufenden Betrieb finanziert werden. Den 14,6 Mio. Euro Passiva stehen knapp 3,7 Mio. Euro freies Vermögen gegenüber.

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