Lieferstress und Preisdruck setzen Continental zu

Ukraine-Krieg und neue Corona-Probleme in China bleiben große Risikofaktoren

Lieferstress und Preisdruck setzen Continental zu

Lieferstress und Preisdruck setzen Continental zu

Beim deutschen Autozulieferer Continental müssen sich Anteilseigner, Belegschaft und Kunden in diesem Jahr auf einen ruppigen Geschäftsverlauf und womöglich weiter steigende Kosten einrichten. Der Ukraine-Krieg, neue Corona-Probleme in China sowie die Versorgung mit Chips und Rohstoffen bleiben große Risikofaktoren, wie auf der Hauptversammlung am Freitag deutlich wurde.

Zudem ist die Aufarbeitung der mutmaßlichen Verstrickung in die VW-Dieselaffäre nicht abgeschlossen. Den Ende 2021 zurückgetretenen Finanzvorstand Wolfgang Schäfer entlasteten die Aktionäre vorerst nicht - auch über Abfindungszahlungen wird erst später entschieden.

Der Dax-Konzern hatte seine Gewinnerwartungen und Einschätzungen zur Welt-Autokonjunktur für 2022 gerade herabgesetzt. An die Eigentümer gerichtet ergänzte Vorstandschef Nikolai Setzer: "Allgemein sind die Lieferketten und die Rohstoffmärkte sehr angespannt." Neben teurerer Energie erschwerten weitere Pandemie-Lockdowns in Asien Logistik und Transport. Letzteres hemmt vor allem die Versorgung mit Halbleitern, wobei Conti erst in der zweiten Jahreshälfte mit Entspannung rechnet.

Die Hannoveraner kalkulieren 3,5 Milliarden Euro an Mehrausgaben ein. Einiges davon dürfte auf Produktpreise übergreifen, möglicherweise auch in das Endverbrauchergeschäft mit Reifen und Ersatzteilen.

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