Lenzing-Standort im Burgenland muss wohl Produktion drosseln

Lenzing-Standort im Burgenland muss wohl Produktion drosseln

Lenzing-Standort im Burgenland muss wohl Produktion drosseln

Der oberösterreichische Faserhersteller Lenzing wird die Produktion an seinem Standort in Heiligenkreuz im Südburgenland wohl zurückfahren müssen. Aufgrund der hohen Gaspreise sei es derzeit nicht möglich, dort profitabel zu produzieren, so ein Sprecher des Unternehmens. Zwei der drei Produktionslinien sollen heruntergefahren werden. Beim AMS wurde bereits Kurzarbeit angemeldet.

In welchem Ausmaß tatsächlich reduziert und die Kurzarbeit in Anspruch genommen werden muss, sei vor allem von der weiteren Entwicklung der Gas- und Strompreise in den kommenden Tagen abhängig, hieß es. Die Wahrscheinlichkeit, dass tatsächlich zwei Produktionslinien heruntergefahren werden müssen, sei aber "sehr groß".

Der Standort in Heiligenkreuz ist von Gas abhängig und soll nun auf andere Energiequellen umgestellt werden, um ihn "langfristig retten zu können", betonte der Unternehmenssprecher. Diesbezüglich gebe es auch Gespräche mit Landeshauptmann Hans Peter Doskozil (SPÖ) und der Burgenland Energie. Angestrebt werde eine Versorgung mit Photovoltaik und Biomasse.

Doskozil bekräftigte aus diesem Anlass am Freitag seine Forderung nach einem Energiepreisdeckel. "Wenn der Bund nicht bald eine Entlastungslösung vorlegt, wird das dramatische Auswirkungen auf unsere Betriebe und den Arbeitsmarkt haben", betonte er. Schon seit mehreren Wochen arbeite man mit Lenzing an alternativen Energielösungen.

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