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Lenzing schreibt Verluste, will weltweit 500 Stellen abbauen

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Personalkosten sollen um 30 Mio. Euro gesenkt werden
©APA/FOTOKERSCHI/WERNER KERSCHBAUMMAY
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Der oberösterreichische Textilfaserhersteller Lenzing schreibt weiter hohe Verluste und will deshalb weltweit rund 500 Stellen abbauen, um die Personalkosten um bis zu 30 Mio. Euro zu senken. Was das für die österreichischen Standorte in Lenzing und Heiligenkreuz bedeutet, darüber wird derzeit mit dem Betriebsrat verhandelt - Zahlen werden vorerst nicht kommuniziert. Dem Vernehmen nach könnte aber ungefähr die Hälfte des gesamten Stellenabbaus auf diese Standorte entfallen.

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Der oberösterreichische Textilfaserhersteller Lenzing schreibt weiter hohe Verluste und will deshalb weltweit rund 500 Stellen abbauen, um die Personalkosten um bis zu 30 Mio. Euro zu senken. Was das für die österreichischen Standorte in Lenzing und Heiligenkreuz bedeutet, darüber wird derzeit mit dem Betriebsrat verhandelt - Zahlen werden vorerst nicht kommuniziert. Dem Vernehmen nach könnte aber ungefähr die Hälfte des gesamten Stellenabbaus auf diese Standorte entfallen.

Lenzing hat in den ersten drei Quartalen des laufenden Geschäftsjahres einen Verlust von 96,7 Mio. Euro eingefahren, nach einem Nettogewinn von 74,9 Mio. Euro im gleichen Zeitraum 2022. Das teilte das Unternehmen am Freitag in der Früh mit. Die Umsatzerlöse gingen um 5,3 Prozent auf 1,87 Mrd. Euro zurück. Dieser Rückgang sei primär auf niedrigere Faserumsätze zurückzuführen, während die Zellstoffumsätze stiegen.

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