Lenzing-Gewinn im ersten Halbjahr eingebrochen

Hohe Energie- und Rohstoffkosten schlagen sich im Ergebnis nieder

Lenzing-Gewinn im ersten Halbjahr eingebrochen

Lenzing-Gewinn im ersten Halbjahr eingebrochen

Gestiegene Kosten für Energie, Rohstoffe und Logistik haben die Geschäftsentwicklung des oberösterreichischen Textilkonzerns Lenzing im ersten Halbjahr beeinträchtigt. Das Periodenergebnis sank um rund ein Viertel auf 72,3 Mio. Euro, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte. Das operative Ergebnis vor Abschreibungen (EBITDA) verringerte sich im Vergleich zur Vorjahresperiode um 13,3 Prozent auf 188,9 Millionen. Die operativen Ziele für das Gesamtjahr bleiben aber aufrecht.

Die Ergebnisentwicklung spiegle "die Kostenentwicklung an den globalen Energie- und Rohstoffmärkten, von der die gesamte verarbeitende Industrie betroffen war, wider", so der Faserhersteller in einer Aussendung. So hätten sich die Energie-, Rohstoff- und Logistikkosten in der Berichtsperiode noch einmal drastisch erhöht. Starke Rückgänge waren auch bei der EBITDA-Marge (von 21,1 auf 14,6 Prozent) sowie beim Ergebnis je Aktie (von 3,06 auf 2,36 Euro) zu verzeichnen. Ein kräftiges Plus gab es indes bei den Umsatzerlösen, die im ersten Halbjahr um 25,2 Prozent auf 1,29 Mrd. Euro kletterten. Grund dafür waren nach Unternehmensangaben in erster Linie gestiegene Faserpreise.

Für das Gesamtjahr geht das Management davon aus, dass das EBITDA deutlich über dem Niveau aus dem Gesamtjahr 2021 liegen werde. Im vergangenen Jahr war ein EBITDA von 362,9 Mio. Euro erzielt worden.

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