Lagarde sieht EZB bei Zinspolitik auf Kurs

EZB-Präsidentin geht nicht von einer Rezession durch die Ukraine-Krise aus

Lagarde sieht EZB bei Zinspolitik auf Kurs

Lagarde sieht EZB bei Zinspolitik auf Kurs

Die Europäische Zentralbank hinkt den USA laut EZB-Chefin Christine Lagarde bei der Zinspolitik nicht hinterher. Die Lage in der Eurozone unterscheide sich stark von der in den Vereinigten Staaten, sagte sie Bloomberg TV. Die EZB hinke daher nicht hinterher und verfalle auch nicht in Panik. Die US-Notenbank Fed hatte im März ihre Zinswende eingeleitet.

Sie hat im Mai die größte geldpolitische Anhebung seit 22 Jahren folgen lassen und weitere Schritte in Aussicht gestellt. Die EZB kauft jedoch noch weiter Anleihen auf und hat erst für Juli eine Zinswende signalisiert. Lagarde bekräftigte nun, die Zinsen könnten Ende des dritten Quartals wieder im positiven Bereich liegen. Dies bedeute, dass das Niveau bei null oder "leicht darüber" liegen könne.

"Das ist etwas, was wir auf der Basis unserer Projektionen und unserer Orientierungslinie entscheiden werden", fügte die Französin hinzu. Der Einlagensatz der EZB liegt derzeit bei minus 0,5 Prozent. Das bedeutet, dass Banken Gebühren zahlen müssen, wenn sie überschüssige Gelder bei der Zentralbank parken. Der eigentliche Leitzins - der sogenannte Hauptrefinanzierungssatz - liegt bei null Prozent.

Von einer Rezession geht Lagarde trotz des Krieges in der Ukraine nicht aus. "Im Moment sehen wir keine Rezession in der Eurozone", so die EZB-Präsidentin. Ein wirtschaftlicher Abschwung sei derzeit nicht das Basisszenario der Notenbank.

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