KV-Poker bei der AUA in entscheidender Phase

Am Mittwoch werden die Gehaltsverhandlungen für das AUA-Bodenpersonal wieder aufgenommen. "Ziel ist die Verhandlungslösung", sagte GPA-Vizechef Proyer am Dienstag zur APA. Zu Mittag wird auch das Ergebnis der Mitarbeiter-Urabstimmung vorliegen. "Ich gehe davon aus, dass das Ergebnis die Unterstützung unserer Verhandlungsposition sein wird", so Proyer. "Im schlimmsten Fall gibt es Streik."

"Wir gehen in die Verhandlung, um ein Ergebnis zu finden und nicht zu verhindern", sagte der Gewerkschafter. "Wir und alle Beschäftigten sind ja interessiert an einer Lösung. Ziel der Auseinandersetzung ist ja nicht unbedingt einen Streik zu führen." Er, Proyer, sei zuversichtlich, "dass wir eine vernünftige Lösung finden." Seit Mitte November gab es schon eine Handvoll Verhandlungsrunden, bis sie im Dezember im Streit abgebrochen wurden.

Die Position der Gewerkschaft sei "natürlich aufrecht: Wir erwarten, dass wir für das Jahr 2011, mit Wirkung vom 1. Jänner, einen neuen Kollektivvertrag haben, Teuerungsausgleich für alle. Da gibt es keinen Unterschied zwischen jenen, die viel oder wenig haben oder jenen, die lang da sind und anderen, die weniger lang da sind". Und außerdem solle es, so der Gewerkschafter, eine "nachhaltige" Gehaltserhöhung sein, also keine Einmalzahlung. Würden die zurecht geforderten Bedingungen nicht erfüllt, "wird es eben die Auseinandersetzung geben."

Bis zu einem Einlenken in den Verhandlungen werden von den dafür eingesetzten Komitees die Vorbereitungen für einen Arbeitskampf weitergeführt. Am Dienstag wurde eine Betriebsversammlung für 10. Jänner einberufen. Entweder kann dort eine Einigung verkündet werden oder man wird dort einen Streik auf den Weg bringen, bestätigte Proyer. "Dafür suchen wir uns einen guten Tag aus".

- APA

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