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Kräftige Preisbereinigung am Immo-Markt

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Die Immo-Preise in Wien wachsen nicht mehr in den Himmel
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Nach Jahren des Booms sieht Raiffeisen Immobilien nun eine kräftige Preisbereinigung am Immobilien-Markt. In Wien würden die Kaufpreisrückgänge heuer und im nächsten Jahr in Summe bei bis zu 15 Prozent liegen, in den anderen Landesteilen bei rund acht Prozent. Der Immobilienmakler erwartet auf Grund der strengeren Kreditvergabe-Richtlinien eine steigende Nachfrage nach Mietwohnungen sowie höhere Mietpreise in Wien. Raiffeisen sieht hier "innovative Lösungen" gefragt.

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Nach Jahren des Booms sieht Raiffeisen Immobilien nun eine kräftige Preisbereinigung am Immobilien-Markt. In Wien würden die Kaufpreisrückgänge heuer und im nächsten Jahr in Summe bei bis zu 15 Prozent liegen, in den anderen Landesteilen bei rund acht Prozent. Der Immobilienmakler erwartet auf Grund der strengeren Kreditvergabe-Richtlinien eine steigende Nachfrage nach Mietwohnungen sowie höhere Mietpreise in Wien. Raiffeisen sieht hier "innovative Lösungen" gefragt.

Michael Höllerer, Generaldirektor von Raiffeisen NÖ-Wien, rechnete heute in einer Aussendung vor: "Die Preiskorrektur ist in Wien 2023 mit vier Prozent stärker ausgefallen als im Rest Österreichs, wo Wohneigentum seit Mitte letzten Jahres lediglich um gut zwei Prozent billiger geworden ist. Ein Trend, der sich 2024 fortsetzen wird. Denn die Leistbarkeit von Wohneigentum ist in der Bundeshauptstadt besonders angespannt und auf dem niedrigsten Niveau seit 1993."

Der Immobilienmakler EHL warnte heute vor einem langfristigen Einbruch des Wohnungsangebots, sollten keine "stimulierenden Maßnahmen" gesetzt werden. "In Wien geht die Zahl neuer Mietwohnungen bereits 2024 um mehr als 50 Prozent zurück", so die EHL-Prognose. Gleichzeitig werde die Nachfrage nach Eigentumswohnungen wieder stärker steigen.

"Auf dem mit Abstand wichtigsten Teilmarkt in Wien werden in Summe nur mehr rund 2.500 Mietwohnungen hinzukommen, das bedeutet damit ein Minus von mehr als 50 Prozent gegenüber dem heurigen Wert von 5.350 Einheiten. Verschärft wird die bereits 2023 wahrnehmbare Verknappung am Mietenmarkt durch einen Rückgang der Anzahl an Mietvertragskündigungen", so EHL.

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