Konsumflaute trifft Zalando

Umsatz im zweiten Quartal um 4 Prozent gesunken

Konsumflaute trifft Zalando

Konsumflaute trifft Zalando

Der Online-Modehändler Zalando hat im zweiten Quartal sinkende Umsätze und Gewinne verzeichnet. Verantwortlich dafür waren eine schwächere Konsumlaune, Inflationsdruck und einzelne Lieferengpässe, wie das Unternehmen mitteilte.

Der Umsatz sank um 4 Prozent auf 2,6 Milliarden Euro, das bereinigte operative Ergebnis (Ebit) rutschte auf 77,4 Millionen Euro ab, nachdem ein Jahr zuvor noch gut 184 Mio. Euro erzielt wurden. Unter dem Strich verblieben 14 Mio. Euro als Gewinn und damit ein Bruchteil der im Vorjahr erreichten 120,4 Mio. Euro. Die Zahlen fielen noch schlechter aus, als Analysten erwartet hatten.

Zalando hatte bereits Ende Juni die Prognose gesenkt und erklärt, die Zahlen zum zweiten Quartal lägen unter den Markterwartungen. Den gesenkten Ausblick bestätigte das Unternehmen. Für das zweite Halbjahr erwartet Zalando eine Rückkehr zu Wachstum sowie eine höhere Profitabilität. Der Online-Modehändler hatte im vergangenen Jahr stark von der Corona-Krise profitiert.

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