Knapp ein Drittel der Energie kam 2009 aus erneuerbaren Quellen

Der Anteil von erneuerbarer Energie lag in Österreich im Jahr 2009 bei 30,1 Prozent. Diese Bilanz hat das Umweltministerium am Samstag bekannt gegeben. Der heimische Strom stammte im Jahr 2009 zu 68,2 Prozent aus erneuerbaren Quellen, ein Wachstum um 3,7 Prozent im Vergleich zu 2008. "Mit dem Einsatz erneuerbarer Energie haben wir im Jahr 2009 eine Einsparung von 30,26 Millionen CO2-Äquivalenten geschafft", betonte Umweltminister Nikolaus Berlakovich (V). Der Photovoltaikbereich zeigte ein Umsatzplus von 62,7 Prozent.

Die größten Beiträge am Gesamtaufkommen erneuerbarer Energie leisteten die Wasserkraft (43,5 Prozent), die feste Biomasse (31,6 Prozent) sowie die erneuerbaren Anteile in der Fernwärme (7,3 Prozent). Im Straßenverkehrssektor wurden laut Ministerium 7,2 Prozent der fossilen Kraftstoffe substituiert und damit 1,7 Millionen Tonnen an klimaschädigenden Treibhausgasen eingespart.

Bei den Umwelt- und Energietechnologien habe Österreich trotz Wirtschaftskrise und niedriger Ölpreise 2009 mit 6,6 Prozent wachsende Umsatzzahlen und einen Anstieg der Beschäftigungseffekte (4,8 Prozent) erreicht. In Zukunft soll noch stärker auf einen Mix aus Wind-, Sonnen-, Wasserkraft und Biomasse gesetzt werden, so Berlakovich.

- APA

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