Keine Sondereffekte - UBM im 1. Quartal mit deutlich weniger Gewinn

Immobilienentwickler gibt wegen unsicherer Marktentwicklung keinen Ausblick für 2022

Keine Sondereffekte - UBM im 1. Quartal mit deutlich weniger Gewinn

Keine Sondereffekte - UBM im 1. Quartal mit deutlich weniger Gewinn

Der börsenotierte Immobilienentwickler UBM Development hat im ersten Quartal deutlich weniger Gewinn und Umsatz gemacht. Der Nettogewinn ging im Vergleich zum Vorjahresquartal um 59 Prozent auf 4,8 Mio. Euro zurück, die Umsatzerlöse sanken um 27 Prozent auf 30,6 Mio. Euro. Im Gegensatz zu den letzten zwei Jahren habe es 2022 keine Sondereffekte gegeben, hieß es von UBM in einer Aussendung. Der aktuelle Quartalsgewinn liege etwa auf dem Niveau von 2019.

Aufgrund "der derzeit unsicheren Marktentwicklung" verzichtet der Immobilienentwickler vorerst auf eine Guidance für das Geschäftsjahr 2022. Man verwies aber auf "die ausgesprochen solide Finanz-Position, insbesondere im Vergleich zu den meisten Wettbewerbern". Mit Ende des ersten Quartals lagen trotz der Baufelder-Großakquisition im Zollhafen Mainz die liquiden Mittel von UBM bei über 370 Mio. Euro. Mit mehr als einer halben Milliarde Eigenkapital und einer Eigenkapitalquote von 35,6 Prozent sei "man für die Unsicherheiten im aktuellen Umfeld bestens gerüstet", so UBM-Finanzvorstand Patric Thate. Man könne auch "sehr rasch auf Gelegenheiten am Markt reagieren".

Durch die schrittweise Umsetzung der vier Developments im Zollhafen Mainz rechnet UBM-Chef Thomas G. Winkler mit Verkaufserlösen von insgesamt mehr als 300 Mio. Euro. Auf den in direkter Wasserlage gelegenen Arealen seien rund 75 Prozent für Wohnen und 25 Prozent für Büro/Gewerbe vorgesehen.

Bei der UBM-Hauptversammlung am 16. Mai wurde eine Dividende für 2021 in Höhe von 2,25 Euro je Aktie beschlossen. Dies entspricht einer Ausschüttungsquote von 50 Prozent und einer Dividendenrendite von über 5 Prozent.

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