Keine "Corona-Delle" bei UBM: Mehr Umsatz und Gewinn

Gute Geschäftslage stimmt Immobilienfirma für 2022 sogar noch optimistischer

Keine "Corona-Delle" bei UBM: Mehr Umsatz und Gewinn

Keine "Corona-Delle" bei UBM: Mehr Umsatz und Gewinn

Der österreichische Immobilienentwickler UBM Development hat in den ersten drei Quartalen gute Geschäfte gemacht. Die Umsatzerlöse erhöhten sich kräftig um 72,5 Prozent auf 218,7 Mio. Euro, der Nettogewinn stieg um 7,6 Prozent auf 35,9 Mio. Euro, teilte das börsennotierte Unternehmen am Donnerstag mit.

"Anstatt der zu Beginn des Jahres angekündigten 'Corona-Delle' steuern wir auf einen äußerst erfreulichen Abschluss des Geschäftsjahres 2021 zu", sagte UBM-Chef Thomas G. Winkler.

Für das Schlussquartal bestätigte das Unternehmen die Erwartung für das Vorsteuer-Ergebnis (EBT) von 55 bis 60 Mio. Mio. Euro. "Vor dem Hintergrund einer gut gefüllten Pipeline sowie der finanziellen Handlungsspielräume für weitere Investitionen ist UBM optimistisch im Jahr 2022 sogar das Niveau von 2021 zu übertreffen", heißt es laut einer Aussendung.

In den ersten drei Quartalen 2021 erwirtschaftete UBM eine Gesamtleistung von 340,4 Mio. Euro, nach 292,1 Mio. Euro in der Vergleichsperiode des Vorjahres. Das Ergebnis vor Ertragsteuern (EBT) lag mit 46,2 Mio. Euro unter dem Ergebnis des Vorjahres von 51,0 Mio. Euro. Die Eigenkapitalquote machte per Ende September 2021 35,1 Prozent aus (31. Dezember 2020: 35,2 Prozent).

Liquide Mittel von über 440 Mio. Euro würden UBM große Spielräume für Neuinvestitionen eröffnen, so die Firma. Gespräche für neue Projekte seien weit fortgeschritten. Die Projektpipeline bestehe aktuell zu 54 Prozent aus Wohnen und 41 Prozent aus Büro mit der Ausrichtung "green. smart. and more".

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