Trend Logo

Keine Annäherung im Tarifstreit der US-Autoindustrie

Subressort
Aktualisiert
Lesezeit
2 min
UAW-Chef Shawn Fain marschiert in vorderster Reihe mit
©APA/APA/GETTY IMAGES NORTH AMERICA/BILL PUGLIANO
  1. home
  2. Aktuell
  3. Nachrichtenfeed
Die US-Autogewerkschaft UAW hat ihren Streik bei den drei großen Herstellern GM, Ford und Stellantis auch über das Wochenende fortgesetzt. UAW-Chef Shawn Fain sagte am Sonntag dem Sender MSNBC, die Gespräche kämen nur langsam voran und man habe sich kaum angenähert. Die Verhandlungen mit GM sollten am Sonntag und mit Ford sowie der Chrysler-Muttergesellschaft Stellantis am Montag wieder aufgenommen werden.

von

Die US-Autogewerkschaft UAW hat ihren Streik bei den drei großen Herstellern GM, Ford und Stellantis auch über das Wochenende fortgesetzt. UAW-Chef Shawn Fain sagte am Sonntag dem Sender MSNBC, die Gespräche kämen nur langsam voran und man habe sich kaum angenähert. Die Verhandlungen mit GM sollten am Sonntag und mit Ford sowie der Chrysler-Muttergesellschaft Stellantis am Montag wieder aufgenommen werden.

Dem Sender CBS sagte Fain auf die Frage, ob es in der neuen Woche zu Streiks in weiteren Werken kommen könnte, die Gewerkschaft sei bereit, "alles zu tun, was wir tun müssen". Der alte Tarifvertrag für die Autobauer war in der Nacht zum Freitag ausgelaufen. Seitdem gibt es in überschaubarem Umfang Streiks. Im Gegensatz zu früheren Arbeitskämpfen hat die UAW diesmal aber erstmals zeitgleiche Streiks bei den "Big Three" ausgerufen. Zudem hat sie mit einer Ausweitung gedroht, sollte es keine Ergebnisse geben.

Am Samstag hatte Stellantis erklärt, sein Lohn-Angebot angehoben zu haben. Man biete nun per sofort zehn Prozent mehr Geld und über die Laufzeit von viereinhalb Jahren insgesamt 21 Prozent. Das entspricht den Angeboten von Ford und GM, liegt aber weiter deutlich unter der ursprünglichen UAW-Forderung von 40 Prozent. Die Gewerkschaft fordert zudem eine kürzere Wochenarbeitszeit, eine bessere Altersversorgung und eine größere Arbeitsplatzsicherheit im Zuge der Umstellung der Produktion von Verbrenner- auf Elektrofahrzeuge.

Über die Autoren

Logo
Abo ab €16,81 pro Monat
Ähnliche Artikel
Abfallausfuhren seit 2004 um 72 Prozent gestiegen
Nachrichtenfeed
Ab Montag strengere Regeln für Müllexporte aus EU
In Italien werden mehr als 60 Sorten Honig produziert
Nachrichtenfeed
Italien beklagt dramatischen Rückgang in der Honigproduktion
Deutsche Bank im Visier Russlands
Nachrichtenfeed
Russland blockiert Vermögen von Deutscher Bank
Inflation im Euroraum unverändert
Nachrichtenfeed
Inflation in EU und Eurozone bleibt stabil
Börsenhändler an der Wall Street in New York
Nachrichtenfeed
Aktienindex Dow Jones knackte erstmals 40.000-er-Marke
Personalmangel kann Flugverspätung rechtfertigen
Nachrichtenfeed
Keine Entschädigung bei Flugverspätung wegen Personalmangel
Ilya Sutskever will sich neuem Projekt widmen
Nachrichtenfeed
Chefforscher verlässt ChatGPT-Firma OpenAI
Für chinesische E-Autos galten in den USA bereits Zölle von 25 Prozent
Nachrichtenfeed
USA erhöhen Zölle für Elektroautos aus China deutlich
CO2-Emissionen würden um 37 Prozent sinken
Nachrichtenfeed
EU-Batterieproduktion emissionsärmer als China-Importe
Microsoft und Amazon mit Milliardeninvestitionen
Nachrichtenfeed
Frankreich wirbt Milliarden an Auslandsinvestitionen ein
Digital Markets Act gegen Marktmacht großer Digitalkonzerne greift
Nachrichtenfeed
EU verschärft Regeln für Buchungsplattform Booking.com
Europa-Geschäft läuft auf kleiner Flamme
Nachrichtenfeed
Russischer Energiekonzern Gazprom in den roten Zahlen