JPMorgan laut Finanzstabilitätsrat FSB systemrelevanteste Bank der Welt

JPMorgan laut Finanzstabilitätsrat FSB systemrelevanteste Bank der Welt

JPMorgan laut Finanzstabilitätsrat FSB systemrelevanteste Bank der Welt

Die globalen Bankenregulierer halten weiterhin die US-Bank JPMorgan Chase für das weltweit wichtigste Institut für die Stabilität des internationalen Finanzsystems. Der Finanzstabilitätsrat FSB stufte das größte US-Kreditinstitut in die höchste Kategorie der systemrelevanten Banken der Welt ein, wie die Organisation mitteilte. Für die Bank bedeutet die Kategorie vier, dass sie einen zusätzlichen Kapitalpuffer von 2,5 Prozent vorhalten muss.

JPMorgan galt schon im vergangenen Jahr als das wichtigste Geldhaus für die globale Finanzstabilität. Der FSB überwacht im Auftrag der G20-Staaten die Gefahren für das weltweite Finanzsystem. Er bewertet die Banken nicht nur ihrer Größe nach, sondern auch nach dem Risiko, das in den Geschäften steckt. Auch fällt ins Gewicht, wie vernetzt sie im Finanzsystem sind. Je nach Risiko macht der FSB Mindestvorgaben für einen zusätzlichen Kapitalpuffer. Die nationalen Aufseher können strengere Anforderungen stellen. Der FSB überprüft seine Liste der global systemrelevanten Banken (G-SIB) jährlich.

Die 30 Banken, die diesmal darauf stehen, sind dieselben wie vor einem Jahr. Seine nächste G-SIB-Liste will der FSB im November 2023 veröffentlichen.

Die Stellung der Deutschen Bank als Geldhaus der Kategorie zwei bleibt unverändert. Für Deutschlands größtes Finanzinstitut gilt wie schon vor einem Jahr ein zusätzlicher Kapitalpuffer von 1,5 Prozent. Die Bedeutung der Bank of America wurde dagegen um eine Stufe erhöht. Für sie gilt jetzt als Bank der Kategorie drei ein zusätzlicher Kapitalpuffer von 2,0 Prozent.

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