Jemenitischer General erklärt Solidarität mit Demonstranten

Der von einer Demokratie-Bewegung bedrängte jemenitische Präsident Ali Abdullah Saleh verliert jetzt auch die Unterstützung der Generalität. Der für den Nordwesten des arabischen Landes verantwortliche General Ali Mohsen erklärte am Montag seine Solidarität mit der Opposition, die den sofortigen Rücktritt des seit 32 Jahren regierenden Staatschefs fordert.

"Wir erklären unsere friedliche Unterstützung für die friedliche Revolution der Jugend", sagte Mohsen in einer vom Fernsehsender Al-Jazeera verbreiteten Erklärung. Er werde seine Pflicht bei der Sicherung und Stabilisierung der Hauptstadt Sanaa erfüllen.

Al-Jazeera zufolge haben sich mittlerweile zwei weitere Generäle von Saleh losgesagt. Andere führende Politiker und Militärs erklärten ihren Rücktritt, was Mohsen nicht tat. Al-Jazeera zufolge gab am Montag auch der jemenitische Botschafter in Syrien sein Amt auf und trat aus der Regierungspartei aus.

Der Präsident hatte nach der Erschießung von 52 Oppositionellen durch Heckenschützen am Freitag den Ausnahmezustand erklärt und am Sonntag die Regierung entlassen. Er hat für 2013 sein Ausscheiden aus dem Amt angekündigt und eine neue Verfassung angeboten. Durch den Ausnahmezustand erhält die Polizei mehr Machtbefugnisse, zudem sind die Bewegungs- und Versammlungsfreiheit eingeschränkt.

- APA

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