Italien setzt Komitee zur Prüfung von TIM-Kaufangebot ein

Keine Reaktion seitens der Hauptaktionäre

Italien setzt Komitee zur Prüfung von TIM-Kaufangebot ein

Italien setzt Komitee zur Prüfung von TIM-Kaufangebot ein

Die Regierung des italienischen Premierministers Mario Draghi will ein Komitee aus Ministern und Experten einsetzen, das das Kaufangebot des US-Fonds KKR für den größten Telekom-Konzern des Landes, Telecom Italia (TIM), prüfen soll. Dies teilte das Wirtschaftsministerium in einer Presseaussendung mit.

"Die Regierung wird die Entwicklung der Interessenbekundung genau verfolgen und die Projekte, die die Infrastruktur betreffen, sorgfältig bewerten, auch im Hinblick auf die Ausübung ihrer Vorrechte", hieß es in der Pressemitteilung. Das Ziel der Regierung sei es, sicherzustellen, dass das Kaufangebot Pläne für die rasche Fertigstellung eines Ultrabreitbandnetzes und zum Schutz der Beschäftigten berücksichtige, hieß es.

"Das Interesse von Investoren, sich an wichtigen italienischen Unternehmen zu beteiligen, ist eine positive Nachricht für Italien", kommentierte das Wirtschaftsministerium.

Der US-Finanzinvestor KKR erwägt die Übernahme der Telecom Italia (TIM) für rund 10,8 Milliarden Euro. Der größte Telefon-Anbieter Italiens teilte am Sonntagabend mit, KKR habe ein unverbindliches Offert von 0,505 Euro pro Aktie vorgelegt. Das entspreche einem Aufschlag von knapp 46 Prozent auf den Schlusskurs der Stamm-Aktien vom Freitag. KKR erwäge, die TIM anschließend von der Börse zu nehmen. Einer Übernahme müsste auch der italienische Staat zustimmen, der über eine "goldene Aktie" ein Veto-Recht hat.

Die beiden größten Aktionäre, die französische Mediengruppe Vivendi und Italiens staatliche Förderbank CDP, äußerten sich bisher nicht zum Angebot.

Boeings 737 Max vor Wiederzulassung in China

Boeings 737 Max vor Wiederzulassung in China

Chinas Luftfahrtaufsicht setzte nächsten Schritt

OPEC+ hält trotz Omikron an Produktionserhöhung fest

OPEC+ hält trotz Omikron an Produktionserhöhung fest

Tägliche Fördermenge wird im Jänner um 400.000 Barrel

Glencore will Gesamtförderung weiter steigern

Glencore will Gesamtförderung weiter steigern

Rückgänge bei Kupfer und Zink erwartet

USA: Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe nur moderat gestiegen

USA: Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe nur moderat gestiegen

Niveau wie vor Ausbruch der Corona-Krise