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Israel: Iran wird "nicht ungeschoren davonkommen"

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Israels Armeesprecher Hagari droht dem Iran
©APA/APA/AFP/GIL COHEN-MAGEN
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Der iranische Angriff auf Israel am vergangenen Wochenende wird nach Worten des israelischen Armeesprechers nicht ungestraft bleiben. "Der Iran wird mit dieser Aggression nicht ungeschoren davonkommen", sagte Armeesprecher Daniel Hagari am Dienstag auf dem Militärstützpunkt Julis. "Wir werden diese Aggression in der Region nicht erlauben." Während die Welt über die "nukleare Bedrohung durch den Iran" spreche, baue das Land "eine konventionelle Bedrohung auf".

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Wie die chinesische Nachrichtenagentur Xinhua vermeldete, soll Amirabdollahian im Gespräch mit Yi erklärt haben, dass der Iran zur Zurückhaltung bereit sei und nicht die Absicht habe, die Lage zu eskalieren. Wang sagte laut Xinhua, dass der Iran nach Einschätzung Chinas in der Lage sei, "die Situation gut zu meistern und der Region weitere Instabilität zu ersparen". Zugleich könne der Iran seine Souveränität und Würde wahren.

Außerdem verurteile China den Angriff auf die iranische Botschaft in Damaskus, der Israel zugeschrieben wird und bei dem zwei hochrangige Offiziere getötet worden waren. China ist einer der wichtigsten Handelspartner des Irans und bezieht von dort vor allem Erdöl.

Außerdem telefonierte Wang laut Xinhua mit seinem saudi-arabischen Amtskollegen Faisal bin Farhan bin Abdullah. Demnach sei China bereit, gemeinsam mit Saudi-Arabien eine weitere Eskalation im Nahen Osten zu verhindern. China wisse den Nachdruck Saudi-Arabiens zu schätzen, das Problem des Angriffs auf die iranische Botschaft in Syrien auf diplomatischem Wege zu lösen.

Der israelische Regierungschef Benjamin Netanyahu hat einem Bericht des Rundfunksenders Kan zufolge bei einem privaten Treffen mit Ministern seiner Likud-Partei betont, auf den Raketenangriff des Irans müsse eine kluge Reaktion folgen. Der Iran solle nervös warten müssen, wann die Gegenreaktion erfolge, so wie es Israel vor dem Angriff am späten Samstagabend ergangen sei. Der Sender berichtete, Israel habe zugesichert, die USA vor einem Gegenschlag zu informieren.

Damit solle laut einem ranghohen Beamten den US-Truppen in der Region Zeit gegeben werden, sich auf iranische Vergeltungsmaßnahmen vorzubereiten. Zuvor hatte Israels Generalstabschef Herzi Halevi "eine Antwort" auf den iranischen Angriff angekündigt. Beim Besuch der Luftwaffenbasis Nevatim, die an der Abwehr des Angriffs am späten Samstagabend beteiligt gewesen war, sagte Halevi am Montag: "Während wir nach vorne blicken, erwägen wir unsere Schritte." Am Montag war erneut das israelische Kriegskabinett zusammengetreten. Eine offizielle Stellungnahme zu dem Treffen gab es zunächst nicht.

Der Nationale Sicherheitsberater der USA, Jake Sullivan, verschiebt indes eine für diese Woche vorgesehene Reise nach Indien. Grund seien die "laufenden Ereignisse im Nahen Osten", teilte die US-Botschaft in Neu-Delhi mit.

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