Zyperns größte Bank macht weiter Milliardenverluste

Zyperns größte Bank macht weiter Milliardenverluste

Die Bank of Cyprus, im März das Zentrum der zypriotischen Bankenkrise, befindet sich weiter in der Abwärtsspirale. Die Bank hat in den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres 1,94 Milliarden Euro Verlust gemacht. Die Bankeinlagen haben sich binnen eines Jahres halbiert.

In Zyperns marodem Bankensektor häufen sich auch in diesem Jahr Milliardenverluste an. Branchenprimus Bank of Cyprus wies am Mittwoch für die ersten neun Monate einen Fehlbetrag von 1,94 Milliarden Euro aus. Im vergangenen Jahr hatten massenweise faule Kredite dem Geldhaus sogar ein Minus von 2,3 Milliarden Euro eingebrockt.

Bankchef John Hourican sagte, Hauptaufgabe sei es weiterhin, das Vertrauen von Investoren und Kunden zurückzugewinnen. Immerhin habe sich der Einlagenschwund merklich abgeschwächt. Ende September summierten sich die Guthaben der Kunden auf nur noch 15,4 Milliarden Euro. Das war nur noch etwa halb so viel wie ein Jahr zuvor.

Das Institut stand im März im Fokus von Zyperns Krise. Das Euro-Land sicherte sich internationale Hilfen über zehn Milliarden Euro. Dafür muss es seinen überdimensionierten Finanzsektor umbauen. Außerdem wurden Sparer zur Bankensanierung herangezogen. Kundeneinlagen der Bank of Cyprus blieben nur bis zu 100.000 Euro geschützt. Was darüber hinausging, musste zu großen Teilen in Anteile an dem Geldhaus umgewandelt werden.

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