Zypern dürfte zu seinen Kapitalkontrollen schon bald "Adieu" sagen

Zypern dürfte zu seinen Kapitalkontrollen schon bald "Adieu" sagen

Die Finanzminister des Euroraums dürften in der kommenden Woche Zypern drängen, die im Rahmen seines Rettungspakets beschlossenen Kapitalverkehrskontrollen zu lockern. Am kommenden Monat erhält das Land zudem die erste Tranche der Hilfszahlungen.

"Ich rechne mit einigem Druck zur Lockerung der Kontrollen, denn sie werden zunehmend peinlicher für die EU, weil sie der Natur der Union widersprechen”, sagte der maltesische Finanzminister Edward Scicluna am Donnerstag in einem Interview in Valletta.

Maßnahmen, die den Kapitalfluss hemmen, entsprechen nicht der “Natur” des einheitlichen Marktes, sagte Scicluna. “Wir bewegen uns auf eine Aufforderung an die zypriotische Regierung zu, die Kapitalverkehrskontrollen zu lockern. Wir müssen Nikosia dazu drängen, die rechte Balance zu finden.”

Die Finanzminister des Euroraums werden sich am kommenden Montag bei ihrer Tagung in Brüssel mit der Lage in Zypern befassen, sagte ein Vertreter der Europäischen Union in dieser Woche. Am selben Tag soll das Land die erste Tranche der Hilfszahlungen in Höhe von drei Milliarden Euro empfangen, sagte der EU-Vertreter.

Insgesamt bewilligten die Finanzminister der Gemeinschaftswährung am 25. März Hilfszahlungen im Umfang von zehn Milliarden Euro für Zypern.
Griechenland soll im Mai 4,2 Milliarden Euro und im Juni 3,3 Milliarden Euro erhalten, wenn die Eurogruppe zustimme, sagte der EU- Vertreter.

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