Zypern im April: Weitere sechs Milliarden sind weg

Zypern im April: Weitere sechs Milliarden sind weg

Die Banken in Zypern haben im April über sechs Milliarden Euro an Einlagen verloren. Das gab die Zentralbank des Landes nun bekannt.

Um die Bedingungen für ein internationales Hilfspaket zu erfüllen, hatte Zypern zuvor nicht versicherte Einlagen mit einer Zwangsabgabe versehen - was zu Verlusten bei Sparern führte.

Unterm Strich schrumpfen die Einlagen im zypriotischen Banken-System auf 57,4 Mrd. Euro, nach 63,7 Mrd. Euro im März, wie aus einer Stellungnahme der Notenbank hervorging.

Der Rückgang ist auf Monatssicht der größte seit mindestens Dezember 2005. Im März waren die Einlagen in Zypern bereits um rund 3,8 Mrd. Euro gesunken. Seit Februar ergibt sich damit ein Einlagenverlust von 15 Prozent.

Zypern hatte am 25. März einem 10 Mrd. Euro schweren Paket an Hilfeleistungen zugestimmt. Das Geld kommt sowohl von der Eurozone als auch vom Internationalen Währungsfonds. Im Gegenzug musste sich das Land unter anderem bereiterklären, Spareinlagen von mehr als 100.000 Euro bei der Bank of Cyprus mit einer Abgabe zu belegen und die Cyprus Popular Bank Pcl aufzulösen.

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