Zypern braucht 17 Milliarden Euro

Zypern braucht 17 Milliarden Euro

Dieses Geld werde über eine Vierjahresperiode bis einschließlich 2016 gebraucht, sagte Shiarly am Donnerstag vor Journalisten.

Zyperns Wirtschaft leidet unter einer tiefen Rezession. Außerdem wurde es von der Krise in Griechenland voll getroffen, weil beide Länder finanziell und wirtschaftlich eng verbunden sind.

Zypern hatte im Juli für ein halbes Jahr die EU-Ratspräsidentschaft übernommen. Wenige Tage zuvor hatte das Land um Finanzhilfen von EU und IWF gebeten, ohne dass ein konkreter Betrag genannt wurde.

Der zypriotische Präsident Dimitris Christofias ist zuversichtlich, dass das Hilfsprogramm für sein Land bald stehen könnte: "Wir stehen kurz vor der Unterzeichnung eines Memorandums mit der Troika", hieß es in einer schriftlichen Stellungnahme auf der Website des Präsidialamtes am Donnerstag. Die wenigen letzten Differenzen könnten bald ausgeräumt sein, hieß es dort weiter.

In der Nacht zuvor waren die Verhandlungen zwischen der zypriotischen Regierung und Experten der EU, des Internationalen Währungsfonds (IWF) und der Europäischen Zentralbank (EZB) ohne abschließendes Ergebnis unterbrochen worden. Die Experten reisten am Donnerstag ab. Die Gespräche sollen nun per Telekonferenz weitergeführt werden, berichtete eine griechische Zeitung.

Die EU-Kommission hatte Zypern bereits Ende Mai aufgefordert, unter anderem sein ausuferndes Haushaltsdefizit zu reduzieren und seine Banken stärker zu beaufsichtigen. Zudem verlangte Brüssel Reformen am Pensionsmarkt, im Gesundheitssektor und am Arbeitsmarkt. Erste Gespräche mit der "Troika" aus EU, IWF und EZB über den Finanzbedarf des Landes begannen im Sommer. Die Republik Zypern ist - vor Estland und Malta - die drittkleinste Volkswirtschaft im 17 Länder umfassenden Euro-Währungsraum.

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