Zahl der superreichen Banker steigt rapide

Zahl der superreichen Banker steigt rapide

3.529 Banker in Europa verdienen im Jahr mehr als eine Million Euro. Drei Viertel von ihnen sind Investmentbanker. In Österreich verdienten 19 heimische Spitzenbanker mehr als eine Million Euro. Doch ab 2014 werden die Bonis für besonders riskante Geschäfte auf das Doppelte des Fixgehaltes gedeckelt.

Es gibt wieder einen Grund mehr, dass Banker nicht zu den beliebtesten Berufsgruppen zählen. Denn trotz staatlicher Finanzspritze zur Sanierung der Banken ist Zahl der Einkommensmillionäre unter Deutschlands Top-Bankern ist im vergangenen Jahr um ein Viertel gestiegen. 3529 Banker in Europa verdienten im vergangenen Jahr mehr als eine Million Euro, das sind elf Prozent mehr als 2011.
In Deutschland wurden 211 Beschäftigte mehr als eine Million Euro ausbezahlt, wie die europäische Bankenaufsichtsbehörde EBA am Freitag in London mitteilte.

Die meisten Spitzenverdiener arbeiten in England

Auch die Zahl der Einkommens-Millionäre unter den Bankern in Europa steigt: 3529 von ihnen verdienten im vergangenen Jahr mehr als eine Million Euro, das sind elf Prozent mehr als 2011, wie aus der Erhebung der EBA hervorgeht.

Europaweit sind fast drei Viertel der Millionen-Verdiener Investmentbanker. 3529 von ihnen verdienten im vergangenen Jahr mehr als eine Million Euro, das sind elf Prozent mehr als 2011.

In Deutschland sind es nur 100 von 211. Je 17 arbeiten in der Privatkundensparte und der Vermögensverwaltung, 78 in anderen Bereichen.

Boni-Deckelung ab 2014

Zumindest an der Einkommensstruktur der Banker-Millionäre wird sich vom nächsten Jahr an doch substantiell etwas ändern. Denn die EU hat die Boni für etwa 10.000 Banker in besonders risikoträchtigen Bereichen auf das Doppelte des Fixgehaltes gedeckelt - höchstens es gibt eine ausdrückliche Genehmigung der Hauptversammlung.

2012 waren die Boni vier Mal so hoch wie das Fixmum. Die neue Regelung wird jedoch bedeuten, dass die Fixgehälter kräftig angehoben werden, um die Spitzenkräfte der Branche nicht zu verlieren. Denn zwischen den Topinvestmentbanken wie HSBC, Barclays oder Goldman Sachs herrscht ein Gerangel um die besten Mitarbeiter.

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