"Wir steuern auf einen massiven Währungskrieg zwischen Europa und den USA zu"

"Wir steuern auf einen massiven Währungskrieg zwischen Europa und den USA zu"

Ökonom Joe Brusuelas and Ann Lee, Professorin an der New Yorker Universität, sprechen mit Bloomberg, über die Dinge, die sie nachts wach halten. Wenig verwunderlich steht die Euro-Krise ganz oben auf der Liste, doch auch China sei nicht stark genug, um den Karren aus dem Dreck zu ziehen.

So sagt Lee, die Eurokrise sei definitiv ein besorgniserregender Faktor: "Der Druck auf Deutschland, dem unbegrenzten Gelddrucken durch die EZB zuzustimmen, nimmt zu. Dieser Tag, an dem Deutschland umkippt, steht zwar nicht unmittelbar bevor, aber wir bewegen uns definitiv in diese Richtung."

Und wenn es soweit ist, argumentiert Lee, stehen wir vor einem massiven Währungskrieg zwischen Europa und den USA: "Wenn das passiert, weiß niemand, was als nächstes passiert", fürchtet die Professorin und Buchautorin. Sie fürchtet, dass Deutschland in Sachen Produktivität nachlassen wird. "Die Deutschen sind bislang die produktive Kraft in Europa. Das Ergebnis wäre ein ganzer Kontinent mit geringerer Produktivität als zuvor." Außerdem glaubt die Wirtschaftsexpertin nicht daran, dass Cina stark genug ist, um die globale Weltwirtschaft aus dem Dreck zu ziehen. Im Gegenteil: Eine weitere Verlangsamung des Wachstums Chinas dürfte anstehen.

Bloomberg-Ökonom Brusuelas hat dem nur eins hinzuzufügen - die Probleme der USA.

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