"Wir werden sie hereinlassen, wenn sie wollen"

"Wir werden sie hereinlassen, wenn sie wollen"

An der Polizeizentrale in Bangkok, die die Regierungsgegner stürmen wollten, bauten sie am Dienstag nach Berichten von Fotografen vor Ort die Barrieren ab. Die Demonstranten seien auf dem Gelände willkommen, zitierte die Zeitung "Nation" Polizeichef Khamronvit Thupkrajang.

"Ich verliere lieber das Gesicht als zuzusehen, wie Demonstranten verletzt oder getötet werden", sagte er nach diesen Angaben.

Am Montag hatte die Polizei Tränengas, Wasserwerfer und nach unbestätigten Berichten Gummigeschoße eingesetzt. Dutzende Menschen wurden verletzt.

UNO-Generalsekretär Ban Ki-moon hatte sich besorgt über die zunehmende Gewalt bei den Protesten gezeigt. Er bedaure, dass es Tote und Verletzte gegeben habe, sagte Ban am Montag am Rande einer Konferenz in der peruanischen Hauptstadt Lima.

Ban rief alle Beteiligten zur größtmöglichen Zurückhaltung auf. Die Meinungsverschiedenheiten müssten per Dialog und mit friedlichen Mitteln ausgetragen werden und alle Seiten müssten sich an die demokratischen Grundprinzipien halten, forderte Ban.

Die Gewalt war am Samstag eskaliert, als bei Zusammenstößen in Bangkok mehrere Menschen getötet und Dutzende weitere verletzt wurden. Es waren die ersten Todesopfer, seitdem die bisher überwiegend friedlichen Proteste vor einem Monat begannen. Diese entzündeten sich an einem von der Regierung befürworteten Amnestiegesetz, das Yinglucks Bruder, dem im Exil lebenden früheren Ministerpräsidenten Thaksin Shinawatra, womöglich eine Rückkehr erlaubt hätte. Dieser war 2006 vom Militär entmachtet und später wegen Korruption verurteilt worden.

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