Wie die Banken für die Banken-Rettung Millionen-Honorare kassierten...

Wie die Banken für die Banken-Rettung Millionen-Honorare kassierten...

Rund 100 Instituten wurden demnach zwischen Oktober 2008 und 2012 Aufträge von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (FMSA) erteilt, bei der der Bankenrettungsfonds SoFFin angesiedelt ist.

Profitiert hätten die Deutsche Bank, der US-Bankenkonzern Goldman Sachs und die Finanzgruppe Rothschild, berichtete das "Handelsblatt" unter Berufung auf das Papier. Auch Wirtschaftsprüfer und Unternehmensberatungen wie KPMG und Roland Berger und eine Reihe von Anwaltskanzleien stünden auf der Liste. Für mehr als 90 Mio. Euro könne zumindest teilweise der Steuerzahler eingestanden haben. 8,7 Mio. Euro seien über Kostenpauschalen von hilfsbedürftigen Geldhäusern selbst gedeckt worden.

Die FMSA betone zwar, dass letztlich sämtliche Kosten von den Hilfsempfängern selbst getragen würden, berichtete das "Handelsblatt". Jedoch wurde in der Finanzkrise eine ganze Reihe von Banken mit staatlichen Geldern vor dem Zusammenbruch bewahrt. Die FMSA machte in der Finanzkrise bisher milliardenschwere Verluste.

Der Zeitung zufolge fragte der Linken-Abgeordnete im Bundestag, Klaus Ernst, vor einigen Wochen bei der Bundesregierung an, welche Beratungsleistungen die FMSA seit ihrer Gründung vergeben hatte. Ernst habe jedoch eine Abfuhr erhalten. Der parlamentarische Staatssekretär im deutschen Finanzministerium, Steffen Kampeter, habe ihm mitgeteilt, dass entsprechende Informationen streng vertraulich seien. Die Anfrage sei an die Geheimschutzstelle des Bundestages weitergeleitet worden.

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