Verlagswelt im Umbruch: Pearson will "Financial Times" versilbern

Verlagswelt im Umbruch: Pearson will "Financial Times" versilbern

Die Verlagsgruppe Pearson erwägt einem Medienbericht zufolge einen kurzfristigen Verkauf der "Financial Times".

Der Konzern habe sich dazu entschlossen, noch in diesem Jahr Gebote für die lachsfarbene Traditionszeitung einzuholen, berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg am Dienstag unter Berufung auf mit der Situation vertraute Personen. Pearson dementierte den Bericht umgehend: "Diese Geschichte von Bloomberg ist falsch."

Pearson strebt dem Bloomberg-Bericht zufolge wohl einen Preis von mindestens eine Milliarde Dollar an. Der Verlag werde womöglich den Verkauf noch vor dem Abtritt von Konzernchefin Marjorie Scardino zum Jahresende einleiten, die ein solches Vorhaben strikt abgelehnt hatte. Als Interessenten gelten wohlhabende Privatleute aus Russland, dem Nahen Osten sowie aus Asien. Auch Bloomberg sowie der Medienkonzern Thomson Reuters wurden bereits als potenzielle Bieter genannt.

Das deutsche Schwesterblatt der FT, die "Financial Times Deutschland", gehört dem Verlag Gruner + Jahr und damit indirekt zu Bertelsmann.

Österreich beteiligt sich an Allianz gegen Terrormiliz IS

Politik

Österreich beteiligt sich an Allianz gegen Terrormiliz IS

EU buttert 26 Milliarden in Verkehrs-Infrastruktur

International

EU buttert 26 Milliarden in Verkehrs-Infrastruktur

der polnische Finanzminister Mateusz Szczurek will 700 Milliarden für Investitionen in Europa. Alle 28 EU-Mitgliedsstaaten sollen einzahlen
 

International

Polen will 700-Milliarden-Investitionsfonds für Europa