Van Rompuy bläst zum Kampf gegen Jugendarbeitslosigkeit

Van Rompuy bläst zum Kampf gegen Jugendarbeitslosigkeit

EU-Ratspräsident Herman Van Rompuy hat die Staats- und Regierungschefs der 27 EU-Staaten zu mehr Anstrengungen im Kampf gegen die Jugendarbeitslosigkeit aufgefordert.

Bei ihrem Gipfeltreffen am 27./28. Juni sollten sie Schritte einleiten, um die Zukunftsaussichten der Jugendlichen zu verbessern, heißt es in einem am Samstag in Brüssel veröffentlichten Schreiben Van Rompuys.

Van Rompuy forderte die Staats- und Regierungschefs auf, im Juni eine bereits im Februar von den Arbeitsministern beschlossene "Jobgarantie" zu bekräftigen: Demnach soll jeder Jugendliche vier Monate nach Schulabschluss eine Arbeit, einen Ausbildungsplatz oder eine Weiterbildungsmöglichkeit erhalten.

Ab Jänner sollen Milliarden fließen

Die Staats- und Regierungschefs müssen nach den Worten von Van Rompuy auch Vorbereitungen treffen, um dafür zu sorgen, dass sechs Milliarden Euro aus dem EU-Haushalt für eine Initiative zur Beschäftigung von Jugendlichen tatsächlich vom Jänner 2014 an ausgegeben werden könnten. Ferner seien nationale Anstrengungen wichtig.

Auch die neue Koalitionsregierung von Enrico Letta will die Wirtschaft wieder in Schwung bringen und Arbeitsplätze für junge Menschen schaffen. Derzeit liegt die Jugendarbeitslosigkeit in Italien bei fast 40 Prozent und damit so hoch wie in kaum einem anderen Land der Euro-Zone.

Wie dringend notwendig eine Initiative zur Beschäftigung junger Menschen ist, zeigt auch das Beispiel der Krawalle in Schweden. In dem eigentlich wohlstandsmäßig priveligierten Land kommt es schon seit sechs Tagen zu Unruhen in den Vororten von Stockholm. Im Zentrum der Ausschreitungen stehen junge, arbeitslose Migranten.

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