USA schicken F-22-Kampfjets nach Südkorea

USA schicken F-22-Kampfjets nach Südkorea

Die Kampfflugzeuge vom Typ F-22 Raptor, die vom Radar nicht erfasst werden können, seien auf dem Luftwaffenstützpunkt Osan stationiert worden, teilte das US-Militär mit.

Das Nordkorea werde mit seinen Drohungen und Provokationen nichts erreichen. Das Land werde sich nur weiter isolieren und die internationalen Bemühungen um Stabilität und Frieden in der Region untergraben, erklärte das US-Militär. Wie viele F-22 von ihrem Stützpunkt Kadena in Japan nach Südkorea flogen, teilte das US-Militär nicht mit.

Nordkorea hatte am Samstag den Kriegszustand mit Südkorea verkündet. Zudem hat die stalinistische Führung in Pjöngjang dem Süden und den USA bereits mehrfach mit einem Angriff gedroht. Im Zuge des gemeinsamen Manövers mit Südkorea ließen die USA bereits zwei Tarnkappenbomber über den Süden der Halbinsel hinweg fliegen.

Südkorea hat genug

ie südkoreanische Präsidentin Park Geun Hye hat Nordkorea mit einer massiven und raschen militärischen Reaktion gedroht. Wenn es eine Provokation gegen Südkorea und sein Volk gebe, dann solle es darauf eine entschlossene Antwort geben - ohne politische Abwägungen, sagte Park am Montag bei einem Treffen mit dem Verteidigungsminister.

Die Spannungen haben sich verstärkt, seit der Machthaber in Pjöngjang, Kim Jong-un, im Februar erneute Atomwaffentests befohlen hat. Durch die Tests verstieß Nordkorea gegen internationale Vereinbarungen, der UNO-Sicherheitsrat verschärfte seine Sanktionen gegen das Land.

Nord- und Südkorea sind seit Ende des von 1950 bis 1953 dauernden Korea-Krieges faktisch im Kriegszustand. Die beiden Länder schlossen zwar einen Waffenstillstand, sie unterzeichneten aber keinen Friedensvertrag.

Die internationale Presse hat am Montag scharf auf die erneute Verschärfung der Lage im Atomkonflikt mit Nordkorea reagiert

"The Times" (London):

"Die Obama-Regierung sollte Südkorea eine Verstärkung seiner regionalen Raketenabwehr zusichern. Dies würde die neugewählte südkoreanische Präsidentin Park Geun Hye ermutigen und ihr die Sicherheit geben, um auf eigene Drohungen zu verzichten, um Nordkorea abzuschrecken. Sanktionen gegen Nordkorea sollten das Land empfindlich treffen. Das Regime betreibt kriminelle Geschäfte und sollte wegen Geldwäsche angeprangert werden. Der Schiffsverkehr Nordkoreas sollte unterbunden werden, falls sich der Verdacht bestätigt, das atomwaffenfähiges Material auf diesem Weg transportiert wird. Die Eingrenzung Nordkoreas wird eine mühsame und langandauernde Angelegenheit, doch es gibt keinen anderen Weg."

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