US-Post bilanziert weiter tiefrot

US-Post bilanziert weiter tiefrot

Die angeschlagene US-Post leidet weiter unter den rückläufigen Briefvolumina. Im zweiten Geschäftsquartal bis Ende März sei ein Verlust von 1,9 Milliarden Dollar angefallen.

Dies stellte eine leichte Verbesserung zum Vorjahreszeitraum dar, als der Fehlbetrag 3,2 Milliarden Dollar betragen hatte. Die USPS finanziert sich überwiegend aus dem Verkauf von Briefmarken und anderen Produkten und weniger mit Steuergeldern. Seit Jahren schreibt der Konzern rote Zahlen. Allein im Geschäftsjahr 2012 waren es fast 16 Milliarden Dollar. Zusätzlich zu den schwierigen Wirtschaftsbedingungen belasten die Staatsfirma enorme Pensionsverpflichtungen.

Post-Chef Patrick Donahoe sagte, sein Unternehmen müsse bis 2016 rund 20 Milliarden Dollar einsparen. Dies sei nur möglich, wenn der Kongress der Post erlaube, ihr Geschäftsmodell zu reformieren. Erst im Februar hatten sich die Abgeordneten Neuerungen widersetzt und dem Unternehmen untersagt, die Samstag-Zustellung einzustellen.

Die US-Post wurde 1775 gegründet und gehört zu den wichtigsten öffentlichen Unternehmen der USA. Im Unterschied zu den privaten Konkurrenten UPS und FedEx hat die US-Post einen gesetzlichen Versorgungsauftrag und muss daher alle Bürger beliefern.

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