US-Politiker: Business Class auf Kosten des Auslands

US-Politiker: Business Class auf Kosten des Auslands

Immer mehr amerikanische Politiker lassen sich nach Recherchen der "Washington Post" zu Gratisreisen auf Kosten ausländischer Regierungen einladen.

Abgeordnete und andere Kongressmitarbeiter ließen sich zunehmend ihre Reisespesen unter dem Deckmantel des kulturellen Austauschs zahlen, berichtete das Blatt am Montag. Sie nutzten damit ein Schlupfloch in den ethischen Richtlinien. Mit 200 Reisen zwischen 2005 und 2011 sei China der großzügigste Sponsor, gefolgt von Taiwan mit 100 Reisegeschenken.

So sei ein Dutzend Kongress-Mitarbeiter im vergangenen Sommer auf Kosten der chinesischen Regierung per Business Class nach Peking geflogen. Dort habe die Gruppe in Luxushotels gewohnt und Touristen-Führungen erhalten. Auf einem Trip nach Jordanien habe eine Gruppe von Kongressangestellten auf Kosten des Königs in einem Luxushotel in Amman gewohnt und ein umfangreiches Ausflugsprogramm genossen. Die Schweiz habe Regierungsmitarbeiter aus Washington mit einem Helikopterflug über die Alpen beglückt. Anschließend habe es eine geführte Gipfelbesteigung gegeben.

Nach Informationen der Zeitung ließen sich in dem Fünf-Jahres-Zeitraum bis 2011 mindestens 803 Reisegruppen aus dem Kongress zu Reisen einladen. Allein im Jahr 2011 hätten 21 Abgeordnete Reisegeschenke angenommen. Die Reisen würden in der Regel durch Lobbyisten der jeweiligen Länder vermittelt. Sie begründeten die Gratistrips damit, dass sie eine gute Chance für die US-Regierungsmitglieder sei, andere Kulturen zu erfassen, ohne den Steuerzahlern zu schaden.

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