Update: Tsunami-Warnung für Kanada und Hawaii

Update: Tsunami-Warnung für Kanada und Hawaii

Nach einem Erdbeben am Samstagabend vor Kanada werden Maßnahmen gegen einen möglichen Tsunami getroffen - doch die Wellen an den US-Küsten waren nicht so schlimm wie befürchtet.

Eine Tsunami-Warnung für Hawaii hat am Wochenende die Bewohner der US-Inselgruppe in Atem gehalten. Nach einem schweren Erdbeben vor der kanadischen Pazifikküste fürchteten Experten Riesenwellen an den Stränden von Hawaii, das Tausende Kilometer weiter südwestlich im selben Ozean liegt. Als die ersten Wellen kleiner ausfielen als befürchtet, wurde vorsichtig Entwarnung gegeben.

Die Behörden der bei Urlaubern beliebten Region schickten mindestens 100.000 Menschen von den Küstenstreifen in höher gelegene Gebiete. Rund um die Hauptstadt Honolulu auf der am stärksten besiedelten Insel Oahu löste die Evakuierung in der Nacht zum Sonntag ein Verkehrschaos aus.

Das schwere Erdbeben erreichte am Samstagabend (Ortszeit) nach Angaben der US-Erdbebenwarte USGS eine Stärke von 7,7. Das Zentrum des Bebens habe auf der Inselgruppe Haida Gwaii etwa 200 Kilometer südwestlich von Prince Rupert in der kanadischen Provinz British Columbia in gut 17 Kilometern Tiefe gelegen. Berichte über Opfer oder Schäden gab es dort zunächst nicht.

Tausende Einwohner der Inselgruppe Hawaii sind im Moment auf der Flucht vor einer Tsunamiwelle. Das Pazifik-Tsunami-Warnzentrum warnte vor einer Welle von ein bis zwei Metern. Sie sollte um 22.28 Ortszeit (09.28 MEZ) auf die Inseln treffen. Auslöser war ein schweres Erdbeben im Pazifik.Nach einem schweren Erdbeben im Westen Kanadas muss sich Hawaii auf einen Tsunami einrichten. Wie das Pazifik-Tsunami-Warnzentrum mitteilte, könnten Flutwellen Schäden an der gesamten Küstenlinie des US-Bundesstaat verursachen. Es sollten rasch Maßnahmen ergriffen werden, "um Leben und Besitz zu schützen", hieß es in der Warnung.

Die erste Welle sei unter Umständen nicht die höchste, warnte der lokale TV-Sender "Hawaii News". Überall auf der Insel ertönten die Sirenen. Die Menschen wurden aufgefordert, sich aus niedrig gelegenen Küstenregionen in höher gelegene Gebiete in Sicherheit zu bringen. Wie das Pazifik-Tsunami-Warnzentrum mitteilte, könnten Flutwellen Schäden an der gesamten Küstenlinie des US-Bundesstaat verursachen. Es sollten rasch Maßnahmen ergriffen werden, "um Leben und Besitz zu schützen", hieß es in der Warnung.

Wie der TV-Sender CNN in der Nacht auf Sonntag meldete, leiteten die Behörden auf Hawaii bereits Evakuierungsmaßnahmen ein, "um Leben und Besitz zu schützen", hieß es. Auch für die Küstengebiete von British Columbia und Alaska zwischen dem Norden der Vancouver-Insel und dem Cape Decision gaben kanadische Behörden eine Tsunami-Warnung aus. Die Bewohner von mindestens vier Ortschaften in British Columbia brachten sich daraufhin nach Behördenangaben in höher gelegenen Gebieten in Sicherheit.

Das Erdbeben erreichte am Samstagabend nach Angaben der US-Erdbebenwarte USGS eine Stärke von 7,7. Das Zentrum des Bebens habe auf der Inselgruppe Haida Gwaii etwa 200 Kilometer südwestlich von Prince Rupert in der Provinz British Columbia in gut 17 Kilometern Tiefe gelegen.

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