Trick 17: Sloweniens Banken wollen massenweise faule Kredite auf Bad Bank umschichten

Trick 17: Sloweniens Banken wollen massenweise faule Kredite auf Bad Bank umschichten

Sloweniens Banken sitzen auf massenweise uneinbringbaren Krediten. Die sollen jetzt der staatlichen Bad Bank DUTB zugeschoben werden, damit die Institute Staatshilfen in Anspruch nehmen können

Ljubljana. Sloweniens Banken wollen faule Kredite im Umfang von rund vier Milliarden Euro bei der staatlichen Bad Bank abladen. An dem endgültigen Betrag könne sich allerdings noch etwas ändern, kündigte der Chef der DUTB genannten Bad Bank, Torbjorn Mansson, am Mittwoch an. Die ersten Transfers könnten Anfang Dezember über die Bühne gehen.

Ursprünglich wollte Slowenien bereits Mitte des Jahres beginnen, seine Geldhäuser von ihren immensen toxischen Krediten zu entlasten. Die Verzögerung hängt mit einer externen Überprüfung der Banken zusammen, deren Ergebnis im Dezember veröffentlicht werden soll. Davon ist abhängig, wie viel Staatshilfen die Häuser benötigen und damit entscheidet sich wohl auch, ob Slowenien doch noch auf internationale Rettungshilfen zurückgreifen muss. Bisher veranschlagt die Regierung nur 1,2 Milliarden Euro. Die Rating-Agentur Fitch rechnet hingegen damit, dass die Banken zwischen 2,8 und 4,6 Milliarden Euro benötigen.

Die Aktivierung der Bad Bank gilt als wesentlicher Schritt, um die slowenischen Geldhäuser von einem Teil ihrer Problem-Kredite in Höhe von mittlerweile fast acht Milliarden Euro zu entlasten.

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