Top-Verdiener 2014 ist ein Chinese

Top-Verdiener 2014 ist ein Chinese

Jack Yun Ma, der Gründer von Alibaba.com, hat heuer schon 8,9 Milliarden Dollar verdient - deutlich mehr als Warren Buffett.

Microsoft-Gründer Bill Gates und Telekom-Gigant Carlos Slim mögen weiterhin die reichsten Männer der Welt sein – allerdings hat unter den Milliardären seit Anfang des Jahres niemand so viel Geld angehäuft wie Jack Yun Ma, der Gründer von Alibaba.com: Seit Jahresanfang hat der Chinese 8,9 Milliarden Dollar verdient – erst mit deutlichem Abstand folgt auf Platz 2 Warren Buffett, der heuer schon 4,6 Milliarden Dollar angehäuft hat. Mit einem Vermögen von 12,5 Milliarden Dollar belegt Jack Yun Ma den 87. Platz unter den reichsten Menschen der Welt; in seinem Heimatland ist er der zweitreichste Mann.

Dieses Vermögen entspricht 286 Prozent der Marktkapitalisierung der Telekom Austria – theoretisch könnte der Gründer des chinesischen Pendants zu Amazon den österreichischen IT-Konzern also zwei Mal kaufen und hätte trotzdem noch ausreichend Kleingeld auf dem Konto. In anderen Vergleichen gesprochen entspricht das Vermögen des Chinesen rund drei Prozent des österreichischen BIP; er könnte sich davon 116 Millionen Fässer Rohöl oder – wenn ihn der Hunger packt – 2,7 Milliarden Big Macs kaufen.

Vom Tourguide zum Milliardär

Mas Erfolg ist das chinesische Gegenstück zur US-amerikanischen Vom-Tellerwäscher-zum-Millionär-Geschichte. Er lernte Englisch bereits im Alter von 12 Jahren, indem er sich kostenlos als Fremdenführer für britische und amerikanische Touristen anbot. Die Eintrittsprüfung ins College schaffte er zwei Mal nicht, bevor er schließlich in Hangzhou Lehramt studierte. Sein Gehalt als Lehrer belief sich nach dem Abschluss auf 15 Dollar pro Monat. Sein Unternehmen gründete er mit einem Startkapital von 60.000 Dollar, das er sich von 80 unterschiedlichen Menschen zusammen kratzte.

Heute gehen über 11,3 Milliarden Bestellungen pro Jahr über die verschiedenen, von Alibaba betriebenen Websites; das Unternehmen hat 231 Millionen Kunden in über 190 Ländern. In Kürze soll Alibaba einen IPO an den US-Börsen durchführen. Das dürfte weiteres Geld in Mas Kasse spülen und ihn in Ranking weiter nach oben katapultieren.

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