Thailands Oppositionsführer setzt Regierungschefin Ultimatum

Thailands Oppositionsführer setzt Regierungschefin Ultimatum

Thaungsuban habe sich zwar am Sonntag mit der Regierungschefin getroffen. Es habe sich dabei jedoch nicht um Verhandlungen gehandelt, um den Konflikt zu beenden, betonte er vor seinen Anhängern.

"Ich habe Yingluck gesagt, das dies unser einziges Treffen sein wird und wir uns erst wieder sehen, wenn das Volk gewonnen hat." Das Treffen wurde Sutheps Angaben zufolge vom Militär organisiert. Das Militär hat in Thailand eine einflussreiche Stellung inne und hat bei den jüngsten Auseinandersetzungen zwischen Regierungsanhängern und -gegnern eine neutrale Position bezogen.

Suthep rief die Regierungsbeamten für Montag erneut zum Streik auf. "Hört auf für das Thaksin-Regime zu arbeiten, kommt raus und protestiert", sagte er. Einige große Universitäten kündigten an, am Montag geschlossen zu bleiben.

Die Proteste sind zunehmend in Gewalt umgeschlagen und stürzten die Millionen-Metropole Bangkok ins Chaos. Die Gegner der aktuellen Regierung wollen die seit mehr als zehn Jahren andauernde Dominanz der Shinawatra-Familie brechen.

Die amtierende Regierungschefin Yingluck ist die Schwester des 2006 gestürzten und wegen Korruption verurteilten Ex-Ministerpräsidenten Thaksin Shinawatra. Die Demonstranten werfen ihr vor, sie sei nur eine Marionette ihres Bruders, der vor einer Haftstrafe ins Ausland geflohen war. Ein von der Regierung unterstütztes Amnestie-Gesetz sollte ihm die Rückkehr nach Thailand ermöglichen.

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