Syrien: Waffenruhe in Homs laut UNO verlängert

Syrien: Waffenruhe in Homs laut UNO verlängert

Rebellen und Regierungstruppen in der syrischen Stadt Homs haben sich auf eine Verlängerung der Kampfpause geeinigt, um die eingeschlossenen Zivilisten zu retten. Die Waffen sollen in der umkämpften Stadt bis Mittwochabend schweigen, teilte die UNO-Nothilfekoordinatorin Valerie Amos am Montag in New York mit.

"Ich hoffe, das wird uns ermöglichen, weitere Zivilisten in Sicherheit zu bringen und zusätzliche Hilfsmittel zu liefern", so Amos. Die Kampfpause sollte eigentlich am Sonntagabend enden.

Seit vergangenem Freitag haben mehr als tausend Zivilisten Homs verlassen können. Amos nannte es aber "vollkommen inakzeptabel", dass einige Hilfskonvois trotz der geltenden Feuerpause unter Beschuss geraten seien. Die UNO-Nothilfekoordinatorin rief die Konfliktparteien auf, sich bei ihren Verhandlungen in Genf auf "langfristige Hilfen" für die rund 250.000 Zivilisten zu verständigen, die in belagerten Städten in Syrien eingeschlossen seien.

Weitere Chemiewaffen außer Landes gebracht

In Genf wurden die Gespräche zwischen Opposition und Regierung unterdessen fortgesetzt. Sie gestalteten sich weiter schwierig. Für Dienstagmorgen war ein gemeinsames Gespräch der Konfliktparteien angesetzt. Oppositionssprecher Louay Safi drohte schon im Vorfeld dieses Treffens mit einem Abbruch der Verhandlungen. "Wenn es keinen Fortschritt gibt, wäre das vergeudete Zeit", sagte Safi.

Am Sitz der Vereinten Nationen in New York wurden Gespräche über einen Resolutionsentwurf zur humanitären Lagen in Syrien geführt, der von Luxemburg, Australien und Jordanien stammt. Allerdings schloss der UNO-Botschafter der Sicherheitsrats-Vetomacht Russland, Vitali Tschurkin, aus, dass eine solche Resolution angenommen werden könnte.

Eine dritte Ladung syrischer Chemiewaffen wurde am Montag außer Landes gebracht. Das Material habe Syrien an Bord eines norwegischen Frachters verlassen, teilte die UNO-Organisation für das Verbot von Chemiewaffen (OPCW) mit. Eskortiert werde der Frachter von vier Schiffen aus vier verschiedenen Ländern.

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