Syrien: Regierung angeblich zu Gesprächen über Übergangskonzept bereit

Syrien: Regierung angeblich zu Gesprächen über Übergangskonzept bereit

Die Regierung von Machtinhaber Bashar al-Assad hat sich offenbar erstmals Bereit erklärt, über ein politischen Übergangskonzept für Syrien zu sprechen. Das syrische Staatsfernsehen berichtete, die Assad-Delegation werde bei den Friedensgesprächen in der Schweiz die erste Genfer Übereinkunft vom Juni 2012 "Absatz für Absatz" diskutieren.

Die syrische Opposition erklärte sogar, die Regierungsdelegation wolle am Ende der Gespräche eine Art Übergangsregierung verhandeln. Die Opposition wolle bereits zu Verhandlungbeginn diesen Punkt ansprechen.

Die Genf 1 genannte Vereinbarung sieht eine Übergangslösung für Syrien vor. Die Führung in Damaskus hatte dies bisher kategorisch abgelehnt. Ihre Teilnahme an der Friedenskonferenz in Genf sagte sie zu, um über die Bekämpfung von Terroristen zu sprechen. So bezeichnet die Regierung die Aufständischen, die seit fast drei Jahren versuchen, Assad zu stürzen. Die Opposition sieht einen Machtverzicht Assads hingegen als Bedingung für weitere Verhandlungen über eine Beendigung jenes Konflikts, der bisher mindestens 130.000 Menschen das Leben kostete.

Die Regierung habe zugestimmt, den 2012 von der ersten Genfer Syrien-Konferenz verabschiedeten Fahrplan als Verhandlungsgrundlage zu akzeptieren, sagte auch Oppositionssprecher Louay Safi am Mittwoch vor Reportern in Genf. Dies sei "ein Schritt nach vorn". Die Regierungsdelegation wolle allerdings eine Reihe von Änderungen.

Vertreter der syrischen Regierung äußerten sich noch nicht zu diesen Entwicklungen.

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