Syrien bringt Raketen gegen Israel in Stellung

Syrien bringt Raketen gegen Israel in Stellung

Syrien hat einem Zeitungsbericht zufolge seine modernsten Raketen gegen Israel in Position gebracht. Die syrische Armee habe Anweisung, die Boden-Boden-Raketen des Typs "Tishreen" auf Tel Aviv abzufeuern, sollte Israel erneut ein Ziel in Syrien angreifen, schreibt die britische "Sunday Times".

Überwachungssatelliten hätten entsprechende Vorbereitungen der syrischen Regierungstruppen von Bashar al-Assad registriert. Die Aufstellung der Raketen, die jeweils eine halbe Tonne Sprengstoff transportieren könnten, bedeute eine erhebliche Verschärfung der gespannten Lage in der Region, heißt es in dem Bericht.

Israel hatte Assad zuvor nach Informationen der "New York Times" mit dem Sturz gedroht, sollten er oder die mit ihm verbündete libanesische Hisbollah auf einen möglichen neuen Angriff Israels reagieren. Israel hat nach Medienberichten seit Jahresbeginn bereits dreimal Ziele in Syrien bombardiert, um die Übergabe hochmoderner Waffen an die Hisbollah zu verhindern.

Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanyahu konnte den russischen Präsidenten Wladimir Putin am Dienstag bei einem Besuch in Moskau nicht davon abbringen, hochmoderne Waffensystem an Syrien zu liefern. Diese sollen unter anderem S-300-Raketensysteme sowie Schiffsabwehrraketen vom Typ "Jachont" umfassen. Israel befürchtet, Syrien könnte solche Waffen in einem künftigen Konflikt gegen den jüdischen Staat einsetzen.

Nahostregion "im Ausnahmezustand"

Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanyahu sieht die Nahostregion angesichts des blutigen Bürgerkriegs in Syrien im Ausnahmezustand. "Der Nahe Osten befindet sich in einer der heikelsten Phasen seit Jahrzehnten und im Zentrum steht die immer weiter eskalierende Krise in Syrien", sagte der 63-Jährige am Sonntag während der wöchentlichen Kabinettssitzung. Israel verfolge die Lage im nördlichen Nachbarland aufmerksam und sei "auf jedes Szenario vorbereitet", sagte der Regierungschef.

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