Syrien: Netanyahu trifft Putin wegen russischer Raketen

Syrien: Netanyahu trifft Putin wegen russischer Raketen

Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanyahu wird nach Moskau reisen, um mit Wladimir Putin über die umstrittene Lieferung von Raketen nach Syrien zu verhandeln.

Nach Berichten über einen russischen Raketendeal mit Syrien reist der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanyahu in Kürze nach Moskau. Der israelische Rundfunk meldete am Sonntag, Netanyahu wolle Präsident Wladimir Putin von der Lieferung mehrerer Abwehrsysteme vom Typ S-300 abbringen. Ein israelischer Regierungsvertreter bestätigte die in den kommenden Tagen erwartete Reise am Sonntag, wollte sich jedoch nicht zu den Gesprächsinhalten äußern.

Das "Wall Street Journal" hatte berichtet, Israel habe die USA vor russischen Raketenlieferungen an das syrische Regime von Präsident Bashar al-Assad noch in diesem Jahr gewarnt. Russland hat betont, dass laufende Verträge erfüllt würden. Grundlage des Deals soll laut den Berichten eine Vereinbarung zwischen Moskau und Damaskus von 2010 sein.

Kräfteverhältnis bedroht

Der israelische Energieminister Silvan Schalom sagte dem Sender, die Lieferung solcher Raketen an Syrien würde das Kräfteverhältnis in der Region entscheidend verändern. Besonders sorge man sich über die Möglichkeit, dass die Waffen in die Hände der libanesischen Hisbollah fallen könnten. Hisbollah-Chef Hassan Nasrallah hatte am Donnerstag gesagt, Syrien habe seiner Organisation die Lieferung moderner Waffen zugesagt. Man wolle Syrien dabei helfen, die seit 1967 von Israel besetzten Golanhöhen zurückzuerobern.

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