Syrien-Konflikt: Anschlag in Türkei schürt Angst vor Flächenbrand

Syrien-Konflikt: Anschlag in Türkei schürt Angst vor Flächenbrand

Der Bombenanschlag in der türkischen Grenzstadt Reyhanli könnte zu einer Ausweitung des Konflikts führen. Die Türkei beschuldigt Anhänger von Assad.

Im Zusammenhang mit den Bombenanschlägen in dem türkischen Grenzort Reyhanli sind nach Angaben der Regierung in Ankara neun Verdächtige festgenommen worden. Derzeit seien neun Verdächtige zu Verhören in Polizeigewahrsam, sagte der stellvertretende türkische Ministerpräsident Besir Atalay am Sonntag bei einer Pressekonferenz, die von dem Nachrichtensender NTV übertragen wurde. "Es gibt Geständnisse", fügte er hinzu.

Assad-Anhänger verdächtigt

Die Türkei vermutet Anhänger des syrischen Präsidenten Baschar al-Assad hinter dem Bombenanschlag in der türkischen Grenzstadt Reyhanli, bei dem mehr als 40 Menschen getötet wurden. "Der Anschlag hat nichts zu tun mit den syrischen Flüchtlingen in der Türkei, er hat nur zu tun mit dem syrischen Regime", sagte der türkische Außenminister Ahmet Davutoglu am Sonntag dem türkischen Sender TRT. Er gehe davon aus, dass die Drahtzieher des Anschlags am Samstag dieselben seien wie die eines Anschlags in der syrischen Hafenstadt Banias vor einer Woche, fügte der Minister hinzu. Dort töteten Assad-Anhänger Oppositionsangaben zufolge 62 Menschen.

Das syrische Informationsministerium wies umgehend eine Verwicklung in den Anschlag in Reyhanli zurück. Die Tat schürte Sorgen, dass der syrische Bürgerkrieg auf türkisches Staatsgebiet übergreift. Reyhanli ist eine Stadt in der südlichen Hatay-Provinz, wo Tausende syrische Flüchtlinge Zuflucht gesucht haben.

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