Swoboda: "Deutschland unterschätzt die Gefahren"

Swoboda: "Deutschland unterschätzt die Gefahren"

Hannes Swoboda greift deutsche EU-Politik an.

Der sozialdemokratische Fraktionsführer im EU-Parlament, Hannes Swoboda, ist der Ansicht, dass Deutschland die Gefahren der Euro-Krise unterschätzt. Es bestehe das Risiko, dass Deutschland die europäische Einheit zerstöre, was verheerende Folgen hätte, sagte Swoboda im Interview mit der italienischen Tageszeitung "Il Mattino" (Sonntagsausgabe).

Die EU müsse den spekulativen Attacken gegen Italien und Spanien ein Ende setzen. Eine Senkung der Risikoaufschläge sei im allgemeinen Interesse des Kontinents. Swoboda bemängelte, dass noch zu viel Ungewissheit um die Zukunft der Euro-Zone herrsche. Dabei seine Reformen dringend notwendig, sowie Wachstumsanreize und ein Rettungsfonds gegen Staatspleiten.

Die EU brauche außerdem eine starke europäische Führung mit dem französischen Präsidenten Francois Hollande, Italiens Premier Mario Monti und dem spanischen Regierungschef Mariano Rajoy. Diese sollten einen alternativen Kurs gegenüber der Linie der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel bieten, sagte Swoboda.

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