Südeuropäer "fliehen" vor der Krise – Ziel: Deutschland

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Wie das Statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden mitteilte, zogen im vergangenen Jahr 369.000 Menschen mehr nach Deutschland als fortzogen. Das sei der höchste Wert seit 1995. Unter dem Strich stieg die Zuwanderung nach Deutschland im vergangenen Jahr demnach um 32 Prozent.

Die Zuwanderung nahm nach Angaben des Statistikamtes hauptsächlich aus den Ländern der Europäischen Union (EU) zu. Vor allem aus den südeuropäischen Euro-Staaten mit Arbeitslosenquoten von mehr als 50 Prozent kamen wie bereits 2011 deutlich mehr Zuwanderer. Aus Spanien kamen 9000 oder 45 Prozent mehr Einwanderer. Aus Griechenland (plus 10.000) und Portugal (plus 4000) kamen jeweils 43 Prozent mehr, aus Italien (12.000) 40 Prozent mehr. Die meisten ausländischen Zuwanderer stammen aus Polen (68.100), Rumänien (45.700), Ungarn (26.200) und Bulgarien (25.000).

Deutschland verzeichnet erst seit 2010 wieder einen positiven Wanderungsüberschuss zwischen Zu- und Fortzügen. Insgesamt zogen demnach 2012 1,081 Millionen Ausländer und Deutsche nach Deutschland, während 712.000 Menschen das Land verließen. Die Zuzüge stiegen um 13 Prozent. Ob die Einwanderer erwerbstätig sind, ergibt sich aus der Statistik nicht.

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