Steuereinnahmen nach Krisenjahren wieder gestiegen

Steuereinnahmen nach Krisenjahren wieder gestiegen

Die Steuereinnahmen legen in Österreich und den meisten Industriestaaten im Vergleich zu den Krisenjahren wieder deutlich zu.

Der Anteil der Steuern und Sozialabgaben liegt im Schnitt der 34 OECD-Staaten für 2012 bei geschätzten 34,6 Prozent des BIP. Zwei Jahre zuvor waren es nur 33,8 Prozent gewesen, heißt es in einem OECD-Bericht vom Dienstag. In Österreich lag die Quote 2012 bei 43,3 Prozent.

In Österreich stiegen die Steuer- und Sozialabgaben binnen zwei Jahren um einen Prozentpunkt an. Das bedeutet, dass 2012 von 100 in Österreich erwirtschafteten Euro 43,3 an Steuern und Abgaben fällig wurden. Der Anstieg im Vergleich zum Krisenjahr 2010 ist laut dem am Dienstag veröffentlichten Bericht vor allem auf höhere Einnahmen aus Steuern auf Einkommen und Gewinne und einen Anstieg bei den Sozialabgaben zurückzuführen.

Die Republik liegt nun nach den neuesten verfügbaren Zahlen bei der Steuer- und Abgabenquote an siebenter Stelle unter den 30 erhobenen OECD-Staaten. Zuletzt war es noch der achte Platz.

Vergleichsweise wenig Geld fließt dabei aus vermögensbezogenen Abgaben. 2012 kamen nur 0,6 Prozent der heimischen Staatseinnahmen aus diesem Bereich. Steuern auf Erbschaften, Schenkungen und Vermögenssubstanz werden überhaupt nicht erhoben. In den anderen Industrieländern kam laut OECD im Schnitt dreimal so viel Geld aus diesem Segment. Nur Mexiko, Estland, Tschechien und die Slowakei erzielten weniger Einnahmen aus Vermögenssteuern als Österreich.

Die höchste Steuerquote in der OECD hat Dänemark mit 48 Prozent - auch Belgien und Frankreich liegen weit über dem Schnitt (43,5 Prozent). Am geringsten ist der Anteil von Steuern und Abgaben am BIP in Mexiko (19,6 Prozent) und Chile (20,8). Ebenfalls niedrig ist die Quote in den USA (24,3) und in Korea (26,8).

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