SPD im Argen: Nach Streitigkeiten auf Zweijahrestief

SPD im Argen: Nach Streitigkeiten auf Zweijahrestief

Im am Freitag veröffentlichten Politbarometer gibt die SPD im Vergleich zum Vormonat zwei Punkte ab und kommen auf 26 Prozent. Die Union kann dagegen einen Punkt auf 43 Prozent zulegen.

Unverändert liegen die Grünen bei 13, die Linkspartei bei sechs und die FDP bei vier Prozent. Neben einer großen Koalition aus Union und SPD sind demnach noch schwarz-grüne und rot-rot-grüne Bündnisse denkbar.

Vor zwei Wochen hatte Steinbrück von Gabriel öffentlich mehr Solidarität gefordert, nachdem dieser in einer Fraktionssitzung unter anderem den seiner Ansicht nach lahmen Wahlkampf indirekt kritisiert hatte. Im Politbarometer haben die in die Öffentlichkeit getragenen Zwistigkeiten Spuren hinterlassen. Von den Befragten waren 63 Prozent der Meinung, die SPD sei in wichtigen politischen Fragen zerstritten. Im März lag dieser Wert noch bei 42 Prozent. Bei der Union gehen dagegen aktuell nur 37 Prozent der Wähler von internen Streitigkeiten aus.

In der Rangfolge der Beliebtheit bei den Wählern hat Bundeskanzlerin Angela Merkel ihren Vorsprung vor ihrem Herausforderer Steinbrück ausgebaut. Wollten Anfang Juni noch 59 Prozent, dass Merkel ihr Amt behält, sind es nun 65 Prozent. Gegenläufig ist die Entwicklung bei Steinbrück. Wollten ihn Anfang des Monats 30 Prozent der Befragten als Kanzler sehen, sind es nun 27 Prozent.

Für die Erhebung befragte die Mannheimer Forschungsgruppe Wahlen zwischen dem 25. und 27 Juni 1276 Wähler.

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