Spanier halten Euro-Hilfe für unvermeidbar

Spanier halten Euro-Hilfe für unvermeidbar

Die Spanier verlieren die Geduld mit ihrer Regierung und glauben, dass ihr Land komplett unter den Rettungsschirm schlüpfen wird. Nur ein Fünftel will den Euro gegen die Peseta tauschen.

Eine Mehrheit der Spanier hält es einer Umfrage zufolge für unumgänglich, dass ihr Land komplett unter den Euro-Rettungsschirm schlüpft. 72 Prozent der Befragten seien der Meinung, dass dies nötig sein werde, hieß es in einer am Sonntag veröffentlichten Erhebung des Meinungsforschungsinstitutes Metroscopia. Im August hatten 62 Prozent diese Frage mit "Ja" beantwortet. Spanien hat bereits Hilfen im Umfang von bis zu 100 Milliarden Euro für seinen angeschlagenen Bankensektor beantragt. Viele Experten halten es nur noch für eine Frage der Zeit, bis das Mittelmeerland weitere Unterstützung benötigt. Noch in dieser Woche sollen die Bedingungen erörtert werden, die im Zusammenhang mit dem EZB-Anleihekaufprogramm erfüllt werden müssten.

Spanien ist Ende des vergangenen Jahres in eine Rezession gerutscht, die Arbeitslosigkeit liegt weit über 20 Prozent. Angesichts dieser Probleme verlieren die Spanier die Geduld mit Ministerpräsident Mariano Rajoy. Der Umfrage zufolge sind bereits 73 Prozent der Meinung, dass Rajoy keine gute Arbeit leistet. Am Euro zweifeln deutlich weniger. Lediglich ein Fünftel der Befragten möchte zur Peseta zurückkehren.

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