Spanien steckt weiter tief in der Rezession

Spanien steckt weiter tief in der Rezession

Spaniens Wirtschaft kommt nicht aus der Rezession heraus. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) des hoch verschuldeten Landes sei auch im laufenden dritten Quartal deutlich geschrumpft, teilte die nationale Notenbank am Mittwoch in ihrem Monatsbericht mit.

Die Wirtschaft verliert bereits seit Ende 2011 kräftig an Fahrt und schrumpfte zuletzt drei Quartale in Folge. Wirtschaftsminister Luis de Guindos hatte am Wochenende gesagt, er rechne für den Zeitraum Juli bis September mit einem Minus von 0,4 Prozent. Nach Bekanntwerden der Notenbank-Einschätzung weitete der Euro seine Verluste aus.

Spanien gilt als nächster Kandidat, der den Euro-Rettungsschirm für ein Vollprogramm anzapfen könnte. Ministerpräsident Mariano Rajoy zeigt sich grundsätzlich bereit zu einem Hilfsantrag für sein Land. Voraussetzung sei jedoch, dass die Refinanzierungskosten zu lange auf einem zu hohen Niveau bleiben, sagte Rajoy dem "Wall Street Journal" vom Mittwoch. "Ich kann Ihnen zu 100 Prozent versichern, dass ich um dieses Rettungsprogramm bitten würde", machte er deutlich.

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