Spanien sagt der Krise "ein für alle Mal Adios"

Spanien sagt der Krise "ein für alle Mal Adios"

Spanien werde der Krise "ein für alle Mal Adios sagen", versicherte Finanzminister Cristobal Montoro bei einem Treffen der regierenden Volkspartei (PP) am Samstag in Santander. Der Staatshaushalt für 2014 sei "der Schlüssel zum Wachstum und zur Schaffung von Arbeitsplätzen", sagte der Minister.

Spanien hatte erst am Donnerstag der EU-Kommission in Brüssel seine Budgetpläne vorgelegt. Die Haushaltssanierung soll durch Einsparungen und höhere Steuereinnahmen erreicht werden. Die geplante Anpassung der Renten soll nach amtlichen Angaben aus Madrid von 2014 an zu weiteren Einsparungen in Höhe von 800 Millionen Euro im Jahr führen. 2016 will Spanien wieder unter der zulässigen Defizit-Obergrenze von 3,0 Prozent der Wirtschaftsleistung bleiben.

Seit Beginn der Krise schoss die Arbeitslosenquote in Spanien von acht auf rund 27 Prozent in die Höhe. Das katholische Hilfswerk Caritas teilte diese Woche mit, die Zahl der in absoluter Armut lebenden Spanier habe sich seit 2008 auf drei Millionen verdoppelt. Das sind Menschen, die in der viertgrößten Volkswirtschaft der EU mit Einkommen von weniger als 307 Euro im Monat auskommen müssen.

Auch Rajoy sieht Spanien auf dem richtigen Weg

Spanien ist auch nach den Worten von Ministerpräsident Mariano Rajoy auf dem Weg der wirtschaftlichen Erholung. Sein Land komme aus einer schweren ökonomischen Krise. Dank der ehrgeizigen Reformpläne sei Spanien aber bereits auf dem Weg aus Krise, versicherte er am Samstag beim Iberoamerikanische Gipfel in Panama.

Die Maßnahmen der Regierung hätten bereits positive Auswirkungen, sagte Rajoy. Er verwies darauf, dass Spanien im dritten Quartal die Rezession hinter sich gelassen habe. Für 2014 werde mit einem Wirtschaftswachstum von 0,7 Prozent gerechnet. An dem am Freitag in Panama-Stadt begonnenen, zweitägigen Gipfel nahmen zwölf Staats- und Regierungschefs aus dem spanischen und portugiesischen Sprachraum teil.

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