Spanien: Flüchtlingsdrama verschärft sich

Spanien: Flüchtlingsdrama verschärft sich

Am Sonntag musste die spanische Küstenwache Guardia Civil erneut sieben Bootsflüchtlinge retten, die von Marokko aus versuchten, mit kleinen Gummischlauchbooten die Südküste Spaniens bei Tarifa und damit die Europäische Union zu erreichen.

In den vergangenen acht Tagen wurden damit insgesamt 336 illegale Einwanderer in der Meerenge von Gibraltar gerettet. Die Migranten-Auffanglager in den südspanischen Küstenstädten sind bereits so überfüllt, dass Dutzende der illegalen Einwanderer mit Bussen nach Sevilla und Madrid gebracht werden mussten.

Der Zustrom afrikanischer Flüchtlinge war in den vergangenen Jahren infolge der Wirtschaftskrise und verstärkter Kontrollen in Spanien drastisch zurückgegangen. Die anhaltende Dürreperiode in Afrika und die dadurch resultierende jüngste Hungersnot treibt jedoch viele Schwarzafrikaner wieder nach Marokko, um von hier aus mit Booten die nur 14 Seemeilen breite Meerenge zwischen Afrika und Europa zu überqueren, erklärte Miguel Garcia, Sprecher des Roten Kreuzes in Cadiz, gegenüber der APA.

Es sind die bevorstehenden Herbststürme und die in den vergangenen Wochen vermehrten Polizeiaktionen der marokkanischen Gendarmerie, welche die Bootsflüchtlinge zu immer gefährlicheren Überfahrten zwingen, so Garcia. Der Druck der marokkanischen Polizei scheint derzeit so groß, dass viele Auswanderer nicht mehr auf Plätze in größeren Booten der Menschenhändlerringe warten wollen und ihr Glück auf seeuntüchtigen Gummischlauchbooten auf eigene Faust und ohne Navigationserfahrung versuchen.

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