Skandalbanken – Eine Liste der Verbrecher

Skandalbanken – Eine Liste der Verbrecher

Die UBS zahlt wegen ihrer Verwicklung in den Libor-Skandal 1,4 Mrd. Franken (1,16 Mrd. Euro) Strafe. Es ist die weltweit bisher zweithöchste Geldbuße von Behörden gegen eine Bank.

Die höchste Strafe aller Zeiten bekam erst in der vergangenen Woche HSBC aufgebrummt. Ein Überblick über die zehn bisher höchsten Strafzahlungen von Banken:

1. Die britische Großbank HSBC legte in der vergangenen Woche einen Geldwäsche-Skandal in den USA für 1,9 Mrd. US-Dollar (1,47 Mrd. Euro) bei.

2. Die Schweizer UBS kaufte sich am Mittwoch für 1,4 Mrd. Franken (1,5 Mrd. Dollar) aus dem Libor-Skandal frei.

3. Bereits 2009 hatte die UBS 780 Mio. Dollar in den USA gezahlt, um einen Streit wegen Beihilfe zur Steuerhinterziehung beizulegen.

4. Die britische Bank Standard Chartered zahlte in diesem Jahr in den USA insgesamt 667 Mio. Dollar wegen unerlaubter Geschäfte mit dem Iran.

5. Der niederländische Finanzkonzern ING musste im Juni ebenfalls wegen Verstoßes gegen US-Sanktionen 619 Mio. Dollar auf den Tisch legen.

6. Die US-Investmentbank Goldman Sachs verglich sich 2010 für 577 Mio. Dollar in einem Betrugsfall. Das Institut soll Anleger mit komplizierten Produkten übers Ohr gehauen haben.

7. Die Schweizer Nummer zwei, Credit Suisse , zahlte 536 Mio. Dollar 2009 in den USA wegen Verstößen gegen US-Wirtschaftsembargos.

8. Die niederländische ABN Amro zahlte 500 Mio. US-Dollar 2010 ebenfalls für Geschäfte mit von den USA als sogenannte Schurkenstaaten eingestufte Nationen.

9. Die britische Bank Barclays schaffte als erstes Institut weltweit die Ermittlungen im Libor-Skandal gegen die Zahlung von 450 Mio. Dollar aus der Welt.

10. Die britische Großbank Lloyds zahlte 350 Mio. Dollar 2010 wegen Verstößen gegen Wirtschaftssanktionen.

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