Sex auf Spesenrechnung: Polnischer Politiker soll Prostituierte aus Staatskassa bezahlt haben

Sex auf Spesenrechnung: Polnischer Politiker soll Prostituierte aus Staatskassa bezahlt haben

Der polnische Parlamentsabgeordnete Piotr Szeliga hat sich offenbar auf Staatskosten ein Schäferstündchen mit einer Prostituierten gegönnt. Dies berichtet die Tageszeitung "Rzeczpospolita" am Dienstag. Die Partei habe die Mitgliedschaft des Politikers suspendiert.

Ausgerechnet Szeliga, ein Abgeordneter der rechtskonservativen und katholisch orientierten Partei "Solidarisches Polen" (SP) steht unter dringendem Verdacht, sich aus dem Steuertopf bereichert zu haben. Der Vorfall soll sich bereits im Dezember 2012 ereignet haben.

Nach Informationen der Tageszeitung "Gazeta Wyborcza" blieb Szeliga der Dame 48 Euro für ihre sexuellen Dienste schuldig. Als die Prostituierte ihren Kunden im Fernsehen als Abgeordneten erkannte, habe sie beschlossen, ihn zu erpressen.

Am 19. Dezember 2012 lud sie den Politiker zu einem erneuten Schäferstündchen in einem Hotel ein. Komplizen der Frau nahmen während des Rendezvous die Gespräche zwischen den beiden auf und schossen Fotos. Nach dem Erpressungsversuch erstattete Szeliga Anzeige.

Szeliga behauptet, dass er das Hotelzimmer nutzte, weil er am nächsten Tag ein Treffen mit SP-Mitgliedern in der nahe gelegenen Stadt Zamosc hatte. Das Gericht in Lublin führt zur Zeit ein Verfahren wegen Erpressung. Szeliga hat in dem Prozess den Opfer-Status.

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